Bedenke die Ewigkeit

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Erweiterte                                                                                     Epilepsie-                                                                                     Behandlung                                                                                                                            Anfallhäufigkeit senken

Die Zeitschrift "Apotheke" (DA) berichtete in ihrer Ausgabe  vom Februar 2009.      Das Belastende an Epilepsie ist ihr unvorhersehbarer Eintritt und das offensichtliche Aufsehen, wenn jemand zu Boden stürzt und von Krämpfen geschüttelt wird. Krampfleiden oder zerebrale (= auf das Kleinhirn bezogen) Anfälle sind Ausdruck einer Hirnfunktionsstörung, die verschiedene Ursachen haben kann.
   Dabei kommt es zu abnormen gleichzeitigen Spontanentladungen von Nervenzellen im Gehirn, die eine unkontrollierbare Anspannung und Zuckungen der Muskulatur oder Bewußtseinsstörungen verursachen können. Epileptische Anfälle werden nach dem klinischen Muster klassifiziert und  in vereinzelt unprovozierte Anfälle, wiederholt unprovozierte und provozierte - z.B. durch Erkrankung des Nervensystems oder akut symtomatisch-Anfälle. Je nach Dauer und Form der Anfälle spwie der Lokalisation des Schadens im Gehirn unterscheidet man zahlreiche Krampfarten, z.B. den primär generalisierten Anfall (=Grand-,mal-Anfall), die Petit-mal-Anfälle, die Absencen(Sekundenlange Bewußtseinseintrübungen) und eine Reihe anderer.
   Ein neues Medikament mit dem Wirkstoff "Lacosamid" erlaubt es solchen Patienten zu helfen, die bisher trotz der Einnahme von bis zu drei Medikamenten immer       noch 10 bis 15 Anfälle pro Monat erleiden. Man konnte bei 40% von ihnen mit "Lacosamid" die Anfallhäufigkeit mindestens um die Hälfte senken. Die Wirkung beruht auf der Dämpfung von überschießenden Nervenaktionen ohne die normale Kommunikation der  Nervenzellen untereinander zu stören. Die vollständige Aufnahme des Wirkstoffes in den Körper und seine Verträglichkeit mit anderen antiepileptischen Medikamenten erleichtern seine Anwendung im Alltag. Der Wirkstoff kommt als Filmtablette , Sirup und Infusionslösung in den Handel und muß zweimal täglich eingenommen werden. Die beobachteten Nebenwirkungen in den klinischen Studien betrafen vor allem Schwindel und Nebenwirkungen auf den Magen und Darmtrakt. Unangenehmer ist der Schwindel, weil er die Verkehrsfähigkeit einschränkt. Auf ihn soll vor allem bei  Behandlungsbeginn geachtet werden.      

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Bei manchen Leuten dauert ein Krampfanfall manchmal länger als bei anderen. Epilepsie bedeutet übersetzt: "Fallsucht" und wird umgangssprachlich häufig als "Krampfleiden" bezeichnet. Es handelt sich um eine Fehlfunktion des Gehirns, ausgelöst durch Nervenzellen, die unkontrollierte  Impulse abfeuern. Epilepsien gehören zu den häufigsten Funktionsstörungen des Gehirns. Was sollten Betroffene und Angehörige darüber wissen? z.B. Erste Hilfe
 
Anfallauslöser
Nur individuelle Auslöser konsequent vermeiden
 
Alkohol/Drogen
können, müssen aber nicht zu Anfällen führen.
 
Beruf/Berufswahl
Fähigkeiten, Neigungen und Anfallsart sind entscheident. Einige Berufe sind be Vporliegen einer Epilepsie prinzipiell ausgeschlossen.
 
Diskothek
Nur bei 1% der Betroffenen werden Anfälle durch Flackerlicht oder Lichtreize ausgelöst. Vom Arzt austesten lassen. Wenn nötig, Sonnenbrille tragen!
 
Bundesheer/Zivildienst
Vom Wehr- und Zivildienst befreit(auch nach Anfallsfreiheit). Freiwillige  Verpflichtung beim Bundesheer und Zivildienst sind nicht möglich. Freiwilliges Soziales Jahr ist nach Situation zu überdenken.
 
Fernsehen/Computer/Spielkonsole
Bei festgestellter, sehr seltener Fotosensibilität,Röhrenmonitor mit hoher Bildwiederholungsfrequenz (ab 100 Hertz) oder Flachbildschirm verwenden.
 
Führerschein
Je nach Anfallsart und Häufigkeit ist bei Anfallsfreiheit das Lenken eines Kraftfahrzeuges möglich.
 
Akne/Hautausschläge
können bei durch Antiepileptika verstärkt werden.
 
Freunde/innen
Sollten über die Anfälle Bescheid wissen, um im Notfall helfen zu können.
 
Schule
Alle Schularten sind möglich. Ausschlaggebend sind die individuellen Fähigkeiten. Bei Klassenfahrten und Ausflügen genaue Info an Lehrer und Mitschüler über Anfallsart und notwendige Hilfe - Maßnahmen.
 
Sport
Ist grundsätzlich zu empfehlen. Sportart auf die Anfallsformen abstimmen. Nie alleine schwimmen gehen!
 
Impfungen
Einzelne Impfungen können Fieber auslösen. Mögliche Impfreaktionen und Vorsichtsmaßnahmen sollten Sie im Voraus mit dem Facharzt abklären.
 
Medikamente
Schützen vor Anfällen nur bei regelmäßiger Einnahme.
 
Schwangerschaft/Verhütung
Antiepileptika können den Schutz der Pille veringern. Verhütung/Schwangerschaftswunsch im Vorfeld mit Neurologen/Epileptologen und Gynäkologen gemeinsam abklären.
Rauchen
Auswirkungen auf Anfälle sind nicht erwiesen.
 
Schlaf
Zuwenig oder Unregelmäßiger Schlaf kann Anfälle auslösen. Immer genügend Ruhepausen einplanen.
 
Urlaub
Bei Fernreisen die Zeitverschiebung bei der Medikamenteneinnahme berücksichtigen.
 
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                           Erste Hilfe

bei Epilepsie

                                       Ruhe bewahren!

          Versuchen Sie nicht den Anfall zu unterbrechen !   

                                Auf keinen Fall festhalten !

                             Nichts in den Mund stecken !

                    Warten Sie ab, bis der Anfall vorbei ist !

  • Bei einem großen Anfall
    vor allem Ruhe bewahren und jemanden bitten, auf die Uhr zu sehen um die Anfallsdauer festzuhalten. Sorgen Sie dafür, daß scharfe und kantige Gegenstände aus dem Aktionsradius des Anfallkranken  entfernt werden.
    Achten Sie darauf, daß der Krampfende frei atmen kann.
  • Schützen Sie den Kopf mit einem weichen Gegenstand (z.B. Jacken, Pulli, Taschen oder einfach mit der Hand) vor dem Aufschlagen auf dem Boden.
  • Sollten keine blutenden Wunden zu sehen sein oder eine sonstige             auffällige Verletzung, warten Sie ca. 10 Minuten bis Sie die Rettung rufen. Meistens  dauert der Anfall nicht so lange.
  • Geben Sie dem Anfallkranken nach dem AnfallGelegenheit sichauszuruhen   
  • Bei psychomotorischen Anfällen lediglich beobachten, um Verletzungen   zu vermeiden. 
  • Bei Absencen ist ein Eingreifen Ihrerseits nicht nötig.
  • Halten Sie den Krampfenden nicht fest und versuchen Sie nicht, seine kkrampfenden Aktivitäten zu stoppen.

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SELBSTHILFE  bei EPILEPSIE  mit hEPIchecker am Ossiacher See

  • Angebot:  für Betroffene, Angehörige und Interessierte zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch oder Informationseinholung bei monatlichen Treffen.
  • Treffpunkt: Anita's Treff,  Dorfstr. 61 in 9552 Steindorf am Ossiacher See 
  • Zeiten: Jeden 1. Samstag im Monat um 16.00 Uhr 
  • Kontakt: Ed Habernig, Tel. 04243/ 8807  eMail edhabernig@aon.at

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Allein mit EPILEPSIE 

   Die Diagnose Epilepsie stellt für Betroffene und deren Angehörige in den meisten Fällen einen massiven  Einschnitt im Leben dar. Die Folgen und Auswirkungen dieser Erkrankung auf den Alltag sind vielfach nicht vorhersehbar und können zu einer großen Belastung werden, etwa im Falle des sozialen  Rückzuges aus Furcht vor einem Anfall in der Öffentlichkeit.
 
   Durch den verstärkten Rückzug lastet aber die Problembewältigung allein auf den Schultern der Patienten und deren Familien, denn Austauschmöglichkeiten sind nur sehr selten vorhanden.
   Eines meiner zentralen Anliegen ist, zum besseren Verständnis und der Anerkennung dieser "geheimen" Krankheit Epilepsie beizutragen. Meine persönliche Selbsthilfegruppe überlegt gemeinsam eine Vielzahl von Fachvorträgen, damit auch einer breiteren Öffentlichkeit der Zugang zu Informationen von Experten ermöglicht wird. Überdies helfen wir, versteckte Ängste vor Diskriminierung abzubauen. Der Informations- und Erfahrungsaustausch innerhalb der Gruppe bedeutet einen wichtigen Schritt zur Steigerung  der Lebensqualität  der einzelnen Gruppenbesucher. 
  
   Interessenten wenden sich bitte AN:

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Ich liebe meinen Freund!

   Mein Freund hat Charme,

Mein Freund hat Stil,

    Mein Freund hat Erfolg,

Mein Freund hat Epilepsie!    Na und ...! Anna            

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Komplex fokale Anfälle

Bei dieser Anfallsart sind mehrere Gehirnbereiche betroffen.         Das Bewusstsein ist eingeschränkt. So kann es zu Reaktionen kommen, die für Außenstehende zunächst nicht als Anfall erkennbar sind, vom Betroffenen aber nicht kontrolliert werden können. Solche ungesteuerten Verhaltensweisen (auf die Straße laufen, Hantieren mit gefährlichen Gegenständen u.ä.) können den Betroffenen leicht in riskante Situationen bringen.
Der Patient kann auch Abwehrreaktionen zeigen, die jedoch reflexartig oder automatisiert ablaufen.Häufig werden orale Automatismen beobachtet wie Schmatzen und andere Mundbewegungen oder Nesteln an der Kleidung. Bei Details widmen wir uns beim persönlichen Gespräch und erwarten gerne Ihren Besuch.

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epiAlarm ist ein hochtechnologisches, Alarmsystem, das mit ein und demselben Bettsensor bei verschiedenen Anfallarten Alarm gibt. Die neue patentierte Sensortechnologie registriert alle Bewegungen der Person und kann normale Bewegungen von epileptischen Anfällen unterscheiden.

              

          Bettsensor                                                 Alarmeinheit

 

SPEZIELLE ARBEITSWEISE VON: epiAlarm

epiAlarm besteht aus einem Bettsensor, der unter der Matratze monriert wird und einer Alarmeinheit. Der Bettsensor hat keinerlei eingebauten Drähte oder Schalter. Der Sensor erkennt die geringsten Bewegungen der Person, die auf ihm liegt - sogar Atmung und Herzschlag. epiAlarm hat keine Gewichtsbegrenzung, sodass er für Kinder genauso wie für Erwachsene geeignet ist.

epiAlarm HAT ZWEI ALARMARTEN

Abwesenheitsalarm. Registriert der Sensor keine Bewegung, hat die Person das Bett verlassen. Der Abwesenheitsalarm startet, wenn die Persom das Bett verlässt, ohne das Gerät zu deaktivieren, oder falls die Person, während der voreingestellten Verzögerungszeit nicht ins Bett zurückkehrt. Diese Zeit kann mittels eines Drehschalters manuell zwischen 10 sek. und 60 min. eingestellt werden.

Anfälle mit Krampfphasen

Differieren die Bewegungen am Bett von normalen Bewegungen, wie z.B. übliche Atmung - erkennt epiAlarm die Krampfphase eines epileptischen Anfalls. Der Sensor erkennt auch Hyperventilation und Teilkrämpfe als Anfall. Der Alarm schlägt an, wenn die untypischen Bewegungen der Person länger als die voreingestellte  Verzögerungszeit dauern. Die Zeit kann zwischen 7 und 20 Sekunden eingestellt werden.

epiAlarm kann in eine vorhandene Schwesternrufanlage eingebunden werden, oder über einen mobilen Funkempfänger/ein Telefon Alarm auslösen. Zwei Jahre Garantie für Sensor und Alarmeinheit. Für mehr Information besuchen Sie bitte www.rehatronik.at

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Epilepsie kann JEDEN treffen

Etwa fünf Prozent der Menschen erleiden in ihrem Leben einen epileptischen Anfall. Knapp ein Prozent der Bevölkerung erkrankt im Laufe ihres Lebens an Epilepsie. Statistiken zeigen, dass es wahrscheinlicher ist einem epileptischen Anfall beizuwohnen als einen Herzinfarkt mitzuerleben.  Darum sollten viele Menschen         über Erste-Hilfe bei   epileptischen Anfällen Bescheid wissen.             

Ich freue michüber Ihren Info-Besuch an meiner kleinen  STAMMTISCHRUNDE.

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