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+++ ende +++
von Aufe (hinauf) bis Zuabe (hinzu) 

Ein kleiner Querschnitt des heute gängigen Wortschatzes wie er in Kärnten zu hören ist. In ganz Kärnten wird südbairisch gesprochen. Daher werden die meisten Österreicher und Bayern im Wörterverzeichnis viele vertraute Ausdrücke finden, stimmen doch über 90% des Kärntner Wortschatzes mit den anderen bairischen Mundarten überein. Die Kärntner Mundarten werden traditionell in Ober,- Mittel- und Unterkärntnerisch eingeteilt. Es wird hier bewußt eine einfache, phonologische Schreibung verwendet, die auf phonetische Feinheiten nicht eingehen kann. Dazu wäre eine nur schwer lesbare, alle Varianten erfassende, Lautschrift notwendig.Deshalb sprich, der Einfachheit halber, so wie es geschrieben steht.
Ihre Wortvorschläge für meine Sammlung nehme ich gerne hier entgegen . . .
Bitte wähle aus:
Á A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
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Das Kärntner á entspricht gleichzeitiger Betonung der Selbstlaute O und A dies erfordert etwas Übung. Manchmal hört man auch einen sehr schnellen Betonungwechsel dieser beiden Laute z.B: Árweiztog und entspricht dem schnellen Wechsel also:OAbeitstag und bedeutet:,,Arbeitstag" Na-ja dann viel G'schpo-aß
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+++ ende +++
A
a: = (Fragepartikel) und: unbestimmter Artikel, ebenso bedeutet es: "auch" und ist ein Zahlwort: für"1"
Verniedlichungsformen: ( Wortendungen mit: -le = EZ; -lan = MZ )
-
-
Angagst - plötzlich
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Aftnocht - am Abend (abends)
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Almerle - Speisekästchen(Jausen/Brotzeit)
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Affle - kleines Äffchen
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as - als (gerade wie)
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Ach'n - Eiche
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Aizale - ein bißchen
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a:ne (pl.) - einige
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A:nazn - Gabeldeichse
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akurát - peinlich genau/auf der Stelle
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akura:t - eben jetzt, genauso wie, eben jetzt
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An-augat - einäugig
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ainsa:man - einsäumen
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Ainspá:nerkua - Ziege ( auch: ,,Eisenbahnerkuh" genannt)
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ainwaichn - einweihen (Sakrale Handlung)
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Amol - einmal, einst
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Aks - Achse
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..."auf der Aks" - ständig unterwegs ...(sein)
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Angerle - kleine Flurwiese
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Aneanta - früher /damals/einst vergl. Sebm
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Ant'n - Ente
-
Arbas'n - Erbse
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Aper - schneefrei
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Aufekraxln - hinaufklettern
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Aufhaus'n - einen Hof/Betrieb mit Gewinn bewirtschaften
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aufe - hinauf
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aufklaub'm - auf-heben/-lesen (vom Boden)
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auflisnan - mithören
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aufpudl'n - sich aufregen
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Auk'n - Kröte
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ausa - heraus
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ause - hinaus
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ausfisl'n - Hülsenfrüchte schälen
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Achkatzle - Eichkätzchen ist auch ein:
zurück 
B
-
Beguatnan - beschwichtigen, beruhigen
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Budale - Kleines Schnapsfläschchen
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Busale - Küsschen auch: kleine Süßigkeit aus Kokos Raspeln
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Bugkl - Rücken (gekrümmter)
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Bugklkraxn - Korb mit Trageriemen ähnlich einem Tramper-Rucksack
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Büldle - Bildchen auch: Fotografie
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Bleagatz'n - blinzeln auch: flackernde Lichter
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B'sofn - besoffen betrunken
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Bleamle - Blümchen
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Brinnle - kleiner Brunnen
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Brandschale -Bratkruste (MZ = Brandschalan)
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+++ ende +++
C
Bisher noch kein Dialektwort bekannt
Bitte sende ein dir bekanntes Wort mit der deutschen Bedeutung
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D
-
Diandle - Mädchen
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Dege - dieser , dieses, jene
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Daham - zu Hause - daheim
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Dalabm - erlauben vergl. Tearfn
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Deachl - dort drüben
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Dei-dei -Beeilung schnell
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Drischpl - Schwelle (Türe)
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Dapfolgnan auch: [dagáchn] - Nichterreichen von Leistung/Geschwindigkeit
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Daborman - Mitleiden
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Dawal - Einstweilen/vorübergehend
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Dotz - auf/an der anderen Seite (Wort aus dem Kärntner Gurktal)
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Deschparat - außerordentlich Überrascht
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Dumpa - Abenddämmerung/Dunkelheit
[zurück]
E
-
Eanta - früher/damals
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Emsta - Einstweilen auch: (dr)emsta - derweil
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Enk - euch
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E'pa - etwa (vielleicht)
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E'padechta - etwa doch?
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Eatle - ein Stückchen zu Fuß gehen, auch: kleine Ortschaft
[zurück]
F
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Flitschale - Flittchen
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Fratschln - jemanden ausfragen, anvertrautes weitererzählen
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Freman - Fremde
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Fux - Fuchs
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Fix - Füchse auch: sicher/fixiert
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Fleah' - Flöhe
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Freagk(h)an - auch: Fergln ein Stück vom Ganzen mit stumpfer Schneide abschneiden
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Funzl - kleine Flame
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Funz'n - vorübergehende Liebesflamme
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Fladan - stehlen
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Fiabintach - Schürze
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Fluachn - Fluchen
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Fadeit - verwunschen
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Flaischhocka - Fleischer, Metzger
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Flegg(k)n - spezielle Sorte Weißbrot
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Fruaschte - Frühstück
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Fuat - fort/weggehen/seichte Flußbettstelle als Über/Durchgang
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Feat'n - letztes/vergangenes Jahr, vergl. Sebm auch: (die) Fährte(n)
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Fotzn - Ohrfeige, (Backpfeife) vergl.Watschn'n
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Fragkale - Kleinste Pyramidflasche vergl. Budale
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Fetzn - Putzlappen /betrunkener Zustand ("...einen Fet'zn gehabt")
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Fletzbirn - Erdäpfel/ (alte) Kartoffel
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Fleidn - Spreu
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Foazn - unangenehme,hör-/riechbare Darmblähungen
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Fratn - Lichtung in der Natur
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Fok - Schwein
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Flegl - Ungezogener Junge/Bursche auch: Dresch-flegl (um Körner aus Getreideähren zu schlagen)
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Fiache - nach vorne
[zurück] 
G
-
Garp'm - scheinbar(etwas) hervorwürgen
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Gema - gehen wir
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G'fu:re - oberflächliche halbspaßige Unterhaltung
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Giatla - behutsam
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Gliantig - glühend
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Göhltu -zustimmende Feststellung
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G'söll - Geselle
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Gug(k)ge - Kuckuk
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Gaude - Spass/Unterhaltung
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gekhast'lt - in Vierecke aufgeteilt
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Gepach - Backwerk/Gebäck
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g'lo:hfn - gelaufen (Joggen)
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Glust - Gelüsten/Verlangen
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Glump' - Gerümpel
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glumpat - im Wirtshaus/Kneipe Zeit u.Geld verplempert
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gluggl'n - glucksen/blubbern
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Gmiat - Gemüt
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gmiatlich - gemütlich
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Gnak - Genick
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Gulta - dicke/schwere Steppdecke
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Gneat - in Eile Hasterei, auch: sehr beschäftigt sein
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gneatig - in Eile sein
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gachamol - hin und wieder/von Zeit zu Zeit
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g'schtolpat - gestolpert über(ß)pitze-(ß)teine
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G'schpusi - geheimes Liebesverhältnis
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Gschnurpa - lieblich/angenehm vergl. Nupf
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Gurgl - Kehlkopf
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Gaxltig - Schulterfrei/Kurzärmelig
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Griable - Kleine Grube auch Grübchen
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Geteischt - einem Irrtum unterlegen
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Grantn - Preiselbeeren
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Grantig - Mießstimmig Grantig 'sein' = (in schlechter Stimmung)
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Gedax - Unterholz
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G'schpunan - Wolle versponnen auch: teilweise Verrückt sein (einen "Vogel" haben ...)
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G'schtonk - Gestank
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Getropfazt - getröpfelt (Nieselregen)
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Getschodat - wurde an den Haaren gezogen/gerissen
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Goda - Doppelkinn, Speckfalte am Hals
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Gliech'n - geliehen ausgeliehen/oder verliehen
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g'wieß - gewiß bestimmt
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grean - Farbe 'grün' auch: Unreife Frucht
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Gleit' - Glockengeläute auch: Begleitung
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gleim - Nahe sein
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Gleaggln - Klempern/Klappern/baumeln/gemütliches kleppern
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Gfetzach - Unnütze Bekleidung auch: wertlose Stoffreste
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Gschudl'ach - zurückgebliebene SpeiseresteSpeisereste
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Gschloda - minderwertiges Getränk
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Gschleaprach - altes schales Getränk
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Gschnuapa - lieblich/nett
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Gschiste-Gschaste übertriebenes Handeln/Tun
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Goad'l - getrübte Flüssigkeit
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G'schtöl - Rahmengestell auch: eigentümliches Verhalten
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Gach - auf einmal/plötzlich auch: Gach'n- auf etwas/jemanden eine Wut haben
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-
G'fahre - gefährlich
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Gigatz'n - stottern
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G'sief - Minderwertiges Getränk
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Greischpale - Unbeholfen/schwächlich, Lebensunfähig
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G'schmach'nte - schmackhaft
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Gora - (Mutter-) Schaf vergl. Schof
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Gehtankle - Patenkind
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Gehte - Pate
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Gotl - Patin
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Gschpiebm - Erbrochen
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Gonk - sehr schmaler Blumen-Balkon
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Glag'n - Flach/Ebene
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Gumpa - Zieharmonika/Akkordeon (Mölltal Ktn.)
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G'schtanzl - gesungener Spottreim
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G'schtö(h)l - ein Gestell auch: ungeordnete Situation
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gliacht - hell
-
G'mant - der Meinung gewesen
[Wortauswahl ] 
K
-
klaub'm - auflesen
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kölbern - Kalb werfen/abkalben
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Kaschpale - Kasperl, (Putzemann)
-
Knafln - knöpfeln,
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Knofl - Knoblauch
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Knia - Knie
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Kniawach - knieweich
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Knorz - Knorpel, auch: verästeter Baum
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Kolasch - Gulasch
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Kulm - längliche Erhöhung in der Landschaft oder: Hügel
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Klachl - derber Mensch
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Klunzn - Jammern
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Kuchl - Küche
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Káschpl - Küchenabfälle
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Koschplkibl - Eimer für Küchenabfälle
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Kantn - eine Kante auch: Kärnten s.u.
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Karnt'n - das Kärntnerland
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Kreist'n - Ausatmen mit Stimmlauten
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Kleaftan - Hobby-Arbeiten, Liebhabereien
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Kota - ein nicht genau zu beschreibender Kasten
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Kem - soeben gekommen
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Kimp - kommt
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Kla-ne - Kleines Klein
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Krawutisch - auf jemanden/etwas böse sein
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Kittl sprich: Ki-(h)tl - Werktagskleid, Arbeits-Kleidung
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Kittale - Kleidchen
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Kriag - etwas bekommen auch: Der Krieg
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Krampe - Perchte Teufelsfratze (Begleiter des Nikolaus)
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Kranawettl - Wacholder
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Krempl - wertloses Zeug auch: Krallenfüße
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Kamale - Kämmerlein
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Kiachte - Kirchtag, am Namenstag des Patron einer Dorfkirche auch: Volksfest
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Kraxeln - Klettern
-
-
Kloan - klein - und/oder einen Klaren Schnaps auch:Wetterlage aufklaren
-
Kloah - Tierklauen auch: nah klar, natürlich
-
Kampl - Kamm
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Kir - zutraulich
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KiAh - Kühe
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Kemat'n - Vorratsraum auch: ... kommen würden ...
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Kegl - Spielfigur beim Bowling Kegeln auch: Uneheliches Kind (Mit Kind u.Kegel ...)
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Kost - geregelte Mahlzeit
-
Kreitlach - unterschiedliche (Suppen-) Kräuter
-
Koschparn - gemütlich Unterhaltsames Gespräch
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N
-
Narrisch - närrisch, ausgeflippt auch : wütend und zornig
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Naungatzn - Unbewußtes Körperwippen auf Sessel etc. (Zappel Phillip)
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Namla - genug, natürlich, selbstverständlich
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Nit - nein, nicht
-
Neama - nicht mehr
-
Nischgl'n - geräuschvoll an Speisen-(resten) knappern
-
[zurück] 
[Witze: nach unten scrollen]
,,Hallo Albert! Hast du dich verändert?
Früher warst du doch schlanker und hattest viel mehr Haare auf dem Kopf
und du warst auch irgendwie eleganter!"
,,Entschuldigen Sie, aber ich bin nicht dieser Albert!"
,,Waas!!? - Albert heißt du jetzt auch nicht mehr ??!
(+)
Georg hat an der Fassade seines Hauses eine neue Sonnenuhr anbringen lassen.
Fragt der Nachbar: ,, Sag Georg, geht diese Sonnenuhr genau?"
Georg: ,,Sehr genau sogar!"
Nachbar: ,,Betreibst du sie mit einer Batterie?"
Georg: ,,Nein. Sie ist am Stromnetz angeschlossen."
(+)
,,In diesem Etui habe ich ein Weihnachtsgeschenk für dich.
Hoffentlich passt es an deinen Finger!" -
,,Aber du sollst dich doch nicht so in Unkosten stürzen!"
,,Naja, so teuer war der Fingerhut auch wieder nicht."
(+)
,,Heute ist ein Engel gekommen und hat der Mama ein Baby ins Bett gelegt",
erklärt die Mutter ihrem kleinen Sohn. ,,Möchtest du es sehen??"
,,Ooch, Babys interessieren mich doch überhaupt nicht - aber den Engel möchte ich schon gerne sehen.
(+)
Stefan ist bekannt für seine kuriosen Geschichten. Gerade erzählt er , wie seine Katze im vergangenen Sommer aus Versehen Benzin getrunken hat: ,,Die ist wie ein geölter Blitz kreuz und quer über den Hof gesaust, hat Sprünge gemacht und gefaucht. Dann hat sie sich plötzlich niedergelegt und sich nicht mehr gerührt." -,,War sie tot?" will der Zuhörer wissen. ,,Aber Unsinn! Sie hatte nur keinen Benzin mehr!"
(+)
,,Wie war ich?" will der Stürmer nach dem Fußballspiel vom Trainer wissen.
,,Naja, letzten Sonntag warst du besser!"
,,Letzten Sonntag hab ich aber gar nicht gespielt!"
,,Eben!!"
(+)
In der Oper wird Bernhard von der Platzanweiserin gefragt:
,,Textbuch gefällig, der Herr?"
,,Nein danke, meine Dame", bedauert Bernhard aufrichtig.
,,Ich singe doch heute nicht mit
(+)
Im Jungscharlager beschwert sich Anna am ersten Tag lautstark beim Frühstück:
,,Dieser Kaffe schmeckt ja wie Abwaschwasser!"
,,Das ist ja auch Tee", meint ihre Freundin.
Da ruft die Wirtin aus der Küche:,,Reicht der Kakao für alle?!"
(+)
Ein Student geht vor der Prüfung den Gang nervös auf und ab. Kommt der Professor und fragt:,,Na, Herr Maier sind Sie sehr aufgeregt?"
Maier: ,,Ach Herr Professor, Mein Kopf ist leer wie eine Wüste."
Professor: ,,Aber einige Oasen werden doch wohl vorhanden sein?"
Maier: ,,Das schon, Professor, aber ob die Kamele diese auch finden werden??"
(+)
In einem abgelegenen Park stehen sich zwei nackte Statuen gegenüber, ein Mann und eine Frau. Sie stehen dort schon einige hundert Jahre und eines Tages schwebte ein Engel zu den beiden herunter. Er winkte den beiden kurz zu und plötzlich wurden die beiden zu Fleisch und Blut und stiegen von ihren Sockeln herunter. Der Engel sprach zu ihnen: ,,Ich wurde gesandt, um Euch den Wunsch zu erfüllen, den ihr all die Jahre hattet, in denen ihr euch gegenüber gestanden seid, ohne euch bewegen zu können. Aber seid schnell und nützt die Zeit, denn ich kann euch nur fünfzehn Minuten geben, bevor ihr wieder zu Statuen werdet." Der Mann schaut die Frau an und beide erröten und ganz schnell verschwinden sie kichernd im Unterholz. Lautes Rascheln ist aus dem Gebüsch zu hörenund schon nach sieben Minuten kommen die beiden befriedigt hervorgekrochen. Der Engel lächelt das Paar an und meint: ,,Das waren nur sieben Minuten. Wollt ihr es nicht nochmal tun?" Die beiden schauen sich eine Minute lang an und nicken sich zu, während die Frau meint: ,,Warum nicht? aber diesesmal machen wir es anders herum. Du hälst die Taube fest und ich scheiß' drauf!" [zum ARCHIV]
(xxx)
Treffen sich zwei Freunde:
,,Na wie geht es Dir?" ,,Ach, ich lebe gerade in Scheidung."
,,Scheidung, und warum?" ,,Ich habe zu meiner Frau 'DU' gesagt."
,,Aber das ist doch ganz normal, das musst Du mir aber mal erklären."
,,Tja, meine Frau sagte zu mir, wir hätten schon ein halbes Jahr keinen Sex mehr gehabt. Da sagte ich "DU".
(-)
Z
Zeggat'zn - Streit provozieren
Zuabe - hinzu/dazu/näher
Zeachnt - Zehe
Zartale - Liebkind
zartln - zärtlich sein
ziagn - ziehen
Ziachwagale - Kleiner Zieh/Handwagen
Zigkalan - Zuckerln/Bonbons
Zibeb'm - Ringlotten
zertepscht - zerdrückt/eingedrückt
ziagat - zäh, auch: klebrig
Ziachgratl - Ziehwagen
z'fleis - Trotzverhalten, auch: in böser Absicht
zerlempert - stark beschädigt
zerfledert - zerzaust und zerlumpt
zerwuzln - zusammenknüllen, auch: über etwas herzlich lachen
Zent - Zähne
Zontluckat - Zahnlücke
z'erst - zuerst
Zeggka -Schulranzen auch: "ein guter Kerl"
zepfn - Zopf drehen
Ze(h)tl - Zettel
z'Fuaß - zu Fuß
Zwutschgale - kleines Ding
Zag'n - zeigen
Zuzzl'n - mit Mund ansaugen
Zutzale - Schnuller
Zeascht - zuerst
zan - zum (hin)
Záln - bezahlen
Zotl - Betrüger
Z'lat'n - zurecht kommen
zaßn - zappeln/zerren
Zacha - Tränen
Zuasl - Putzfetzen mit Stiel für Feuerstelle im (Brot-)Backofen
Zipf'n - (jemanden) Ärgern
Zintrast - oben (Mittelkärntner Raum)
Zebrast - unten (Mittelkärnten)
I
Ibahaps - ungefähr eine Abkürzung
Intresche - Rückwärts auch: verkehrt
Irbl - Ärmel
Inkreisch - Eingeweide
Irte - Dienstag
Irbasn - Erbsen
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J
Jangka - Überjacke auch: Jangkale - Kleine Überjacke
Jaukh - Föhnsturm (im Frühling)
P
Pfiati - Abschiedswort
Pixn - Dose, auch: Jagdgewehr
Plempe - Lümmel
Pipale - Kücken, junges Huhn
pikat - klebrig, harzig
pikn - kleben
Piast - erste Milch der Kuh nach dem Kalben
Petzl - Kater, auch: Lausbub
Pech - Unglück, auch: Baumharz
Putzale - Baby
Pegatzle - ganz wenig
Pi:ler (pl.) - hartes Zahnfleisch des zahnlosen alten Menschen
Poss'nNigl - Possentreiber-(macher)
pi:ln - schreien, brüllen
Parrn(an) - Erhitzung von halbtrocknenem Heu
Pilg-oale,-a:le -ein Ei, das man im Nest beläßt
Pi:ne - "Bühne", Bretterboden, der Dachboden (im Lesachtal Ktn.)
Pinkl - Beule, auch Bündel; Sack (von ca.70 kg Mehl)
Pussln - Küssen
Pimpe - Penis
Pfiatnan - Verabschiedung's-Ritual
Poltan - Poltern, bedeutet: Feier unter Freunden vor Eheschließung,- auch: Lärmen
Pana - Knochen
Pe:kh - Bäcker und/oder (pl.) - schwere derbe Schuhe
Pfuggkatz'n - verstecktes Kichern
páchn - backen
Paintn - Flur- und Waldweide (meist für das Jungvieh)
pa:de - beide
Painhi:tn - Bienenhütte
Paifáta - Imker
Pengl - Kleiner Flegel
Paisach - juckender Ausschlag
Paitl - Gauner, Hodensack
paitln - schütteln, beuteln, rütteln
Pfreantnan - nörgeln und/aber nichts Zustande bringen
Pfugatzn - zuckendes Licht auch: verstecktes Kichern
pa:chlwárm - ( vermutl. Ableitng.v.Maibächlein bei Villach) lauwarm, angenehme Körperwärme
Pelzale - abgeschnittener [Blumen] Pflanzenteil zur Vermehrung
Pritsch'n - Schlechtes Bett als Schlafstelle auch: Autoladefläche
Pemsl - Pinsel
Pipm - Wasserhahn, Tabakspfeife, Frech und Vorlaut
pi:gln - bügeln
pflanzn - zum Narren halten
Pfággka - dicker Brei, Mischmasch
pfággkan - patzen, schmieren
Pe:dner - Bödner, Bodner (Bauer auf dem Talboden)
Pergla - Bergbewohner, Bergbauer
Pritschl'n- mit Wasser herum spritzen vergl. Waschl'n
Prantsch - Zusammengehörig, Clique
Pleapan - Wasser verschwenden 'Leeres Zeug' reden
Pfoat - Hemd
peguatnan - trösten
Pfingste - Donnerstag
Pungkat - dicklich
Pleamle - Blümchen
Paggka:sch - Gesindel, Pack
Pleaschgk'n - Schmatzen, lautes Kauen
Pingkale - Kleines Bündel
Plärreinge - weinerlich/lästig
Potizn - eine Mehlspeise
pischn - pissen
Piesch'n - (pl) Bündel aus Blumen auch: Sträucher
Paifáltale - Schmetterling
Pi:sgurn - böse, bissige Frau
Paifegl - Bienen
Pirsch - Jagd
Pichl - Hügel/Bühel
pirschtl'n - über den Durst trinken
Petriagn - betrügen
Pfrenger - Käfig/Pferch
Piable - Knäblein/kleiner Bub
Pirkane - Birkenrute
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R
Reidn - enge Straßenkurve
Raungatzn - Knarren Quietschen
Reingale - kleiner Reindling s.u.
Reindling - süß gefülltes Weißbrot
Reitha - [reitern] = grobes Material sieben auch: waagrecht Stangen/Seile zur Heutrocknung
Rumpl - gewelltes Waschblech mit Holzrahmung
Raftle - Endstück vom Brot (auch: Das "Scherzl" genannt)
Rachitisch - eigenartig sonderbar (in Bezug auf eine Konstruktion)
Rink - leicht ( bzgl.Gewicht und/oder Arbeit)
Rogla - gelockert locker entspannt
Rig(k)gln - rütteln
Roapa - Erdbeeren
Reixnan - Ungestühm reisen/schaukeln
Roabasle - kleines, fröhlich aufgewecktes Kind
Rung(h)kl - Rüben
Rund-uma-tum - Rund herum (Rings um)
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L
Leit'n - sehr steile Wiese
Liegaschtott - Bett im Schlafzimmer
Lata - Leiter
Lax - Oberflächlich/schlampig
Lé-fl - Löffel oder:Le-fale = Löffelchen auch: Hasenohr
Lample - kleines junges Lamm auch: ( pl.) Lamp'lan aber: Lampale = kleines Licht
Longk - lange Zeitspanne auch: Längenmaßangabe
Landle - kleines Land
Lápp - Lappen, auch ein Taugenichts vergl.Fet'zn
Laslana - etwas ruhiger,bequemer vergl.G neatig
Lei - nur
Lauta - etwa/nur
Lóngkalat - länglich,flach liegend zur Ruhe begeben
Luschpan - flüstern
Lópalat - Lauwarm Handwarm
Lempan - Geburtsvorgang beim Schaf/Dinge anhäufen/sammeln ('es läpert sich zusammen')
Leimat - Lein-(nen)-tuch
Lebte -ein Leben lang Lebenslänglich
Luada - Luder
Liadle - kleines Lied
Láckn - Pfütze
Letschat - zu weich
Lukat - löchrig
Lumpale - klein, kindlich Lump
Losn - zuhören
Letz - unangenehm/schlecht(sein)
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*** ende ***
,,Da Lipp is a Lápp- hát de Sau nit daháb"
T
Tschinehahne - persönliche Abwertung, bedeutet: Unfähig (sein)
Tschweschpl - unfähiger Schwächling
Tschweagln - ungleichmäßig, auf schwachen Beinen gehen
Tschingat - Kränklich vergl. Marod
Tschoda - langes,ungepflegtes Haar
Tschreapl - zerschlissener Hut
Tscháppl - ein Blödel auch: geistig zurück
Tschurtsch'n - Tannenzapfen/Maiskolben u.dergl.
Tschopfatz'n - ruckartig an den Haaren reißen
Tscheafl'n - schlampig gehen
Tschingk'l - größeres Taschenmesser
Trollawósch - Egoistisch/Rücksichtsloser Herrschertyp
Tuk - Gewohnheit
Toggka - Depp
Th(h)ongl'n - Dengeln ( =Schärfen einer Sense durch Breitklopfen der Schneide mit spez. Hammer)
Tricknhuda - Hand- auch: Badetuch
Tomtegl - Zirbenschnaps (gebrannt aus jungen Zirbenzapfen)
Tótan - herum machen auch: kneten
Taudl'n - Nieselregen
Tolgat - Ungeschickt/Tollpatsch
Terrisch - Schwerhörig/Taub
Tschaudl - Drehwüchsig auch: kränkliches Tier
Tauba - Täuberich
Tramhappat - Verträumt
Trog - (Futter)- Krippe
trutzen - erbetteln
Tschuttale - Kleine Schnapsflasche/Flachmann vergl. Buddale (Oberkärnten)
Tratzn - jemanden ärgern
Tixnan - Launisch (sein)
Tschentsche - Jammerer
Tasig - Demütig/Eingeschüchtert
Tscháldara - naiv/dummes Weib
Tischgkariern - gemütlich plaudern
U
Uras'n - Verschwenden,
Unk'n - Kröte
Umatum - herum
V
Vogale - kleines Vögelchen
Vogalan - mehrere kleine Vögel
Veitl - (sprich: Feidl) einfaches Taschenmesser
Vamitznan - Vermissen
Vurfertn - vor zwei Jahren vergl.: Fertn
W
Wazan - meist süß gefülltes Weißbrot vergl.: Reindling
Wiast'n - verschwenden
Watsch'n - Ohrfeige, vergl.: Fotz'n
Waschl'n - Wasser verschwenden vergl. Pritschln
Wiagn - Wiege auch: würgen
Wettan - Gewitter- auch: Schelte oder: Beschimpfen
Wegwaggl - Feuersalamander
Wettaleichtn - weit entfernte Blitze vergl. Himmlatz'n
Woltan - ziemlich
Wirma - (etwas) wärmer auch: Würmer
wack'n - im Wasser liegen
Wolan(e) - wollig(weich)
S
Schleiale - Sprühregen eines Wasserfalls auch: Gischt
Stickla - steil/Gelände
Sintla - Enttäuscht/Fassungslos
Sege - jene
Sechta - Einfülltrichter/Seihe auch: ein langweiliger Erzähler
Segkiern - jemanden ärgern
Sefölta - soviel wie ... - in etwa oder: ungefähr. . .
Söltn - selten
Schiach - Gegenteil von"Schön"
Schtöhln - stehlen
Schnasn - Warteschlange
Seb'm - damals vergl.: Featn
Sölchtane - bestimmte Einzellstücke
Schaß-in-da-Reita - Schusselige Verhaltensweise
seint - sind
Schtaudn - Strauch/Sträucher
Schtaudnwaugk(h)ale - Uneheliches Kind
Schean - Schön
Siaß - Süß
Soag - Sarg
Schpeah - unwohl,unangenehm
Schepsanes - Fleisch vom Schaf
Salig - Glitzern, glänzend, strahlend
Siefln - unkontrolliertes rutschen/Gleiten
Schitta - aufgelockert
Schnasn - Warteschlange
Solazn - Eine Form der Holzbringung aus dem Wald
Scheda - weit geöffnet (z.B.Türe)
Suachn - etwas suchen auch: Regenrinne im Erdboden
Schlatzkugale - Murmel
Soachn - urinieren vergl. Ludln
Safn - Seife
Sebm - damals
Strangkalan - Fisolen
Sixt - siehst du?
Schrems - schräg gegenüber
O
-
Oasatle - kleines Rundgeschirr
-
Ollawal - andauernd/Jederzeit
-
Olstan - also dann . . .
-
Oastan - Ostern
-
Osonk - sehr heikel mit Sonderwünschen vergl. H ag(k)lich
-
Onla - ohne Verzögerung geschwind
-
Onhebm - beginnen
-
Onlegn - ankleiden
-
Ondatetog - der zweite Tag
[zurück] [Archiv]
H
-
-
Heitzwon - irgendwann/jederzeit auch: hin und wieder
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Hagklich - besonders wählerisch vergl. Osonk
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Hisch - zirka/ungefähr
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Hiatz - jetzt
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Hascha - körperlich,mehr geistig Behindert
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Heanda - Hühner
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Heifte - genug
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Hatz'n - heizen
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Hiatn - Vorsichtig sein, auch: Tiere hüten auch:Die Hirten auf dem Feld
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Hefale - kleine Schale/Tasse
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Hef'n - Kochtopf auch: Gefängnis
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Heifte - genug
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Holbat - zur Hälfte
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Hiefla - Landw.senkrecht stehende Stange zur Heutrocknung vergl. Reihtha
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Hintarux - unerwartet und meist üble Überraschung
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Hohne - der Hahn am Hühnerhof vergl. Pipm
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Hólt'n - etwas fest halten auch: Weidetiere hüten
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Hólfta - Pferdegeschirr
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Háltas - Obacht/Achtung
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Hahl - Bodenglätte mit Rutschgefahr
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Huab'm - kleineres landw. Anwesen
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Harb - zu übersalzen
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Hadn - Buchweizen
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Háschpl - Garnspule
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Hutsch'n - Schaukel
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Hoagascht - in gemütlicher Runde z.B. musizieren
M
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Molta - Holzwanne (zur Bearbeitung von z.B.Brot Teig)
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Martale - Bildstock meißt religiöse Themen
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Mangale auch: Mannd'le - kleines Männchen
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Mein-Sinn - ganz meiner Meinung
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Manan - meinen/denkweise jedoch: Mahn = (Gras)Mähen
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Mant- vermeintlich vergl. G'mant
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Most - vergorener Apfelsaft/Süßmost
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Muagkn - Gurke(n) (Gurktal Ktn. )
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Muh:gale - Kleiner Hügel
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miaßn - müssen
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Mentscha - Frauen/Mägde
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Másl - kleine Narbe
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Mu:ngkale - kleineres Stückchen
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Á
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Áachkatzle - Eichkätzchen/Eichhörnchen
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Áawaztóg - Arbeitstag
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Áasatle - kleines Rundgeschirr
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Áasch - Gesäß/Hinterteil
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Álm - Almweide/Gebirgswiese
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Ástnan - asten, sich anstrengen
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Állawal - All die Weil, und immerzu
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ánsingan - vorjammern, um Geld bitten
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Ánpáck - eine tüchtige Hand zum Arbeiten
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ánpámpfn - sich anessen; sich zu viel anziehen
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ánne:atn - aufdrängen, nötigen, aufdringlich anbieten
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ánkhraump(t) - angeräumt, vollgeräumt
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ánle:gn - anziehen/ankleiden
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ánpipln - sich betrinken
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ántampfln - einen Germ-(Hefe-) Teig ansetzen vergl.Molta
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ánrandnan - herrichten, vorbereiten
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ánschwafln - anlügen
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ánzipfn - auf die Nerven gehen, lästig sein
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ápdi:rn - vertrocknen
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ápgnu:dlt - abgenützt, beschädigt
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Ápke:r - Bodenwelle und/oder Querrinne (meist zur Ableitung von Regenwasser)
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Ländliches Sprichwort:
,,Dieser Phillipp ist vielleicht ein Lappen,
er konnte nicht einmal das Mutterschwein (Sau) genügend fest halten"
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KÄRNTNER Sagen (nach Matthias Maierbrugger)
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[Archiv]
Aus dem Mölltal:
[Auswahl]
Die drei Gemsen
Einmal ging der Mentebauer von Winklern im Mölltal am Pfingstsamstag auf die Gemsenjagd. Er legte sich hoch droben im Gebirge in einem ,,Schupfen" auf einen Heurest und verbrachte dort die Nacht. Am Pfingstmorgen wollte er schon sehr früh auf der Gamspirsch sein. Ein ganz klarer Morgen zog hinter den Tauernbergen herauf, als der Mentebauer aus dem Heu kroch und sein Gewehr über die Schulter nahm.
Als er den Schupfen verließ, sah er etwas weiter oben auf einem dunklen Felsen schon drei Gemsen, und eine davon war ein besonders schöner Bock. Diesen kapitalen Bock wollte der Jäger gleich schießen. Er legte seinen Stutzen an, zielte genau und drückte ab. Doch der Schuß ging daneben. Statt das die Gemsen das weite suchten, rannten sie jetzt gegen den Schupfen hinunter.
,,Das ist ja großartig", dachte sich der Mentebauer. - ,,Ich schieß gleich noch einmal! Die nächste Kugel trifft den Gams bestimmt!" Als sich die Gemsen auf fünfzig Schritte genähert hatten,Drückte der Schütze nochmals ab. Er fehlte wieder und trotz des Schusses rannten die Gemsen geradewegs auf ihn zu.
Jetzt bekam es der Mentebauer mit der Angst zu tun. ,,Das müssen ja Teufel sein!" fuhr es ihm durch den Kopf. Er sprang wieder in den Schupfen hinein und drückte sich in das Eck, wo das meiste Heu lag. Nun liefen die Gemsen um den Schupfen herum, und der Bock, auf den der Mentebauer geschossen hatte, schickte sich jetzt an, auf den Bauer in den Schupfen zu springen. ,,In Gottes Namen!" schrie der Jäger jetzt auf. ,,Das ist wirklich der Teufel. Mit mir ist's jetzt aus!" - Vor lauter Schrecken fiel er um und wurde bewußtlos. Als der Mentebauer wieder zu sich kam, war keine Gemse mehr zu sehen,doch sein ganzes Gesicht war voll Blut, und in allen Gliedern spürte er eine seltsame Schwäche, langsam nur konnte er dem Tal zuwandern. Als er Winklern erreichte, läuteten die Glocken gerade zum Festtagsgottesdienst. Der Mentebauer aber mußte sich ins Bett legen und konnte es durch zwei Wochen nicht verlassen. Diesen Schreck hat er sich sein Lebtag gemerkt, und er ging nie wieder vor einem Festtag auf die Gemsenjagd.
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Wie Rubland zu seinem Namen kam
Im Süden des unteren Drautales liegt ganz versteckt hinter niederen Waldbergen unweit von Paternion das kleine Dörfchen Rubland, wohin jetzt auch eine richtige Autostraße führt und wo im Frühjahr die schönsten Schneerosen blühen. Mit der Entstehung des Namens Rubland hat es folgende Bewandtnis:
In den Felsenhöhlen am Ufer jenes Sees, in dem einst der Lindwurm hauste, lebte eine protzige Riesensippe. Zwei dieser Riesen waren in das gleiche Riesenfräulein verliebt, und jeder wollte es zur Frau haben. Um keinen zu beleidigen, erklärte nun die Riesenmaid ihren Freiern, jenen zum Manne zu nehmen, der die größte Rübe aus dem Rübenacker am Amberg aus dem Erdreich ziehen könne.
Die beiden Riesen suchten nun nach der größten Rübe. Abwechselnd zerrten sie aus Leibeskräften an einem seltenen Ungetüm, das fast so groß war wie ein kleiner Berg. Die Erde aber gab diese Riesenfrucht nicht frei. Da kam einer der Riesen auf einen glänzenden Einfall. Er bog einen Wipfel einer großen Fichte, die am Rand des Ackers stand, zu Boden und band daran das Kraut der gewaltigen Rübe fest. Der Baum schnellte mit einem jähen Ruck empor, und die Rübe flog in weitem Bogen quer über das Drautal. Sie fiel hinter Feffernitz zu Boden und schmetterte bei ihrem Aufprall sogar einige Bäume nieder. Dort entstand später ein kleines Dorf, das zur Erinnerung an jene Riesenrübe den Namen ,,Rubland" erhielt. Nun wird weiter behauptetdaß Napoleon Bonaparte, der kriegerische Franzosenkaiser, bei seinem Aufenthalt in Kärnten auch von Rubland hörte. Er meinte, daß es sich dabei um ein richtiges Land handle, das er nun erobern wollte. Er suchte und suchte und fand jenes ,,Rubland"nicht, weil es so versteckt in den Bergen lag. Napoleon soll einmal erklärt haben: ,,Alle Länder Europas habe ich entdeckt, aber das verfluchte Rubland konnte ich nicht finden!"
Mit den Rüben hatten es die ,,Rubländer" angeblich auch während der Franzosenzeit zu tun. Als nämlich Napoleon schon gegen Wien weitergezogen war, belagerten die Franzosen einmal den Markt Paternion. Als sie den sauberen Ort schon sehr bedrängten, flog plötzlich eine großmächtige Rübe mitten unter die Feinde, die durch den Aufprall in tausend Stücke zerbrach. Dieser Schuß richtete unter den Franzosen eine solche Verwirrung an, daß sie die Belagerung von Paternion aufgaben und abzogen. - Jene Rübe sollen die Bauern von Rubland mit einer mächtigen Schleudermaschine nach Paternion geschossen haben. Archiv Auswahl Suchen & Finden
Die Entstehung der Pasterze zurück?
Als die Bergknappen noch viel Gold und Silber aus der Tiefe der Hohen Tauern hoben, herrschte im oberen Mölltal ein reges Leben. Damals waren nur die Bergspitzen vergletschert, und die höchsten Stollen gab es droben unter dem ewigen Eis. Die Knappen mußten schwer arbeiten; Kälte und Sturm haben ihnen besonders im Winter zugesetzt. Trotz aller Mühen und Anstrengungen schafften die Knappen fleißig weiter, und wurden reicher und reicher. Mit dem zunehmenden Reichtum aber wurden die Knappen an der Möll auch immer übermütiger.
An ihren wenigen freien Tagen, an welchen die Arbeit ruhte, trafen sich die Goldgräber am liebsten an jenem weiten, grünen Almboden, den gegenwärtig der Eisstrom der Pasterze zudeckt. Dort wuchsen damals saftige Berggräser und schöne Almblumen, und das Rindvieh der oberen Mölltaler wurde im Sommer dorthin auf die Weide getrieben. Halter und Sennerinnen betreuten das Vieh, und wenn die Bergknappen zu ihnen auf Besuch kamen, verkauften sie ihnen nicht nur Milch und Butter, sondern auch Wein und Schnaps. Der größte Festtag war für die Knappen der Hohen Tauern immer der Kleine Frauentag, der 8.September, an dem auf der herrlichen Almwiese unter dem Großglockner sogar ein Jahrmarkt abgehalten wurde. Auf einem solchen Jahrmarkt trieben es die Knappen und die Bauern in jener Gegend wieder einmal ganz toll. In Strömen floß Wein, den sie nur aus goldenen Bechern tranken. Immerzu mußten die Musikanten zum Tanz aufspielen. Und wem es dabei nicht gefiel, der suchte sein Vergnügen auf der Kegelbahn, wo man mit Butterkugeln nach Kegeln aus Topfen schob. Der ganze Jahrmarktstrubel wurde immer ausgelassener, und Gott schickte eine gerechte Strafe.Bald wälzte sich über den Glockner eine dicke, schwarze Wolke, aus der sich ein furchtbares Unwetter entlud. Ein unheimlicher Regenstrom prasselte auf die Frevler nieder, und über die Felsen herab stürzte das wilde Wasser auf jenes Almparadies und riß Menschen und Vieh, Hütten und Jahrmarktbuden mit in die Tiefe. Dann kam ein plötzlicher Frost und ließ den Strom des Regenwassers zu ewigem Eis erstarren, das nun als Pasterze jene Almweide überdeckt. Keiner der Frevler konnte dem Gottesgericht entgehen. Wohl versuchte der Bauer Burgstaller mit seinen beiden Söhnen in die Tiroler Berge zu entfliehen. Im oberen Tal der Alm überraschte jedoch auch sie das Unwetter. Sie wurden zu Stein und stehen noch jetzt als Großer, Mittlerer und Kleiner Burgstall inmitten der Pasterze. Den Pfandlbauer, der nach Norden fliehen wollte, erreichte dioe gerechte Strafe auf der ,,Pfandlscharte". Die Spielleute aber erstarrten östlich davon auf dem ,,Spielmann" zu hartem Stein. Einige Juden die damals auf dem Markt Waren verkauften, hatten als erste Gruppe die Flucht ergriffen und kamen am weitesten. Doch auf der gegenwärtigen ,,Judenalpe" ober Ferleiten im Salzburgischen kamen auch sie in das Unwetter und mußten sterben.
So erklären sich die Mölltaler die eigenartigen Namen ihrer Berggipfel. Ab und zu soll die Möll noch einen Verunglückten Frevler oder einen Gegenstand des vernichteten Jahrmarktes ans Tageslicht befördern
Aus dem Drautal
In einer Bergfalte des Mirnok liegt hoch über Weißenstein die Bauernsiedlung Amberg. Die letzten Höfe kleben schon fast unter der Alm am steilen Berg, und unter dieser Hangmulde fällt die hohe Weißensteiner Wand beinahe senkrecht in das Drautal ab.
Die Bergbauern von Amberg wissen zu erzählen, daß ihre Heimat einstmals ein großer See war, den die Felsen gegen das Tal hin abschlossen. In diesem tiefen See hauste ein scheußlicher Drache, der die ganze Gegend in Furcht und Schrecken versetzte. Vor diesem gefräßigen Lindwurm waren weder die Menschen noch die Tiere sicher, denn mit seinen scharfen Zähnen ergriff er alles, was sich bewegte. Die Bergbauern waren wegen diesen gefährlichen Ungeheuers schon so in Sorge, daß sie bereits vom Auswandern sprachen, wenn das Untier nicht bald erlegt werden könne.
Nun kam eines Tages ein Schneiderlein in diese Gegend. Weil man auch ihn von diesen bösen Lindwurm erzählte, versprach es den Bauern, den Drachen zu töten. Die Leute schüttelten über dieses Vorhaben nur die Köpfe, weil sie meinten, so ein schwacher Handwerksgeselle werde den Kampf mit dem Ungeheuer niemals gewinnen.
Das Schneiderlein ging zu einer Schmiede im Tal und ließ sich dort eine lange spitze Nadel schmieden. Damit versteckte er sich in einer Felsenhöhle in der Nähe des Lindwurmes. Mit der spitzen Nadel stach und reizte der Schneider immerfort den Drachen. Dieser geriet bald in solche Wut, daß er mit seinem gewaltigen Schwanz das Wasser des Sees hoch aufpeitschte und schließlich sogar den Felsen gegen das Tal in Trümmer schlug. Das Wasser des Sees stürzte nun zur Drau hinunter und riß auch den Lindwurm mit in das Tal, wo er auf einem Feld verblutete. - Noch jetzt werden jene unheimlichen zerklüfteten Felsen im Norden des Drautales gezeigt, und das Feld bei Weißenstein, wo der Drache endete, heißt heute noch ,,Am Wurm".
Der Teufelsritt in Stallhofen [Auswahl]
Knapp vor Obervellach, dem Hauptort des Mölltales, steht die Wallfahrtskirche ,,Maria Tax" in Stallhofen, die früher von den Bewohnern des Tales viel aufgesucht worden ist. Eine alte Sage erzählt, daß diese Kirche sogar einmal der Teufel betreten habe. Man sieht hier auf der obersten Stufe der Steinstiege, welche zur Orgelempore hinauf führt, den Klauenabdruck eines Bockfußes, der vom Teufel stammen soll.
Unweit von Stallhofen lebte nämlich eine Bäuerin, die durch mehrfaches Unglück sehr verarmt war. Sie wollte aber unbedingt reich werden. Schon von ihrem Großvater hatte sie erfahren, daß man zu Reichtum gelangen könne, wenn man dem Teufel die Seele verschreibe. Es graute ihr zwar bei dem Gedanken daran, daß man für ein bißchen irdisches Glück für die ganze Ewigkeit das Seelenheil verlieren solle. Schließlich siegte in ihr aber die Gier nach dem Geld, und so beschwor sie in einer finsteren Nacht den Herrn der Hölle herbei.
Schon nach wenigen Sekunden hörte die Bäuerin ein verdächtiges Tappen im Vorhaus, und plötzlich stand der Teufel in Bocksgestalt vor ihr in der Küche. Er war in seinem zottigen Fell grauenhaft anzusehen, und die Bäuerin erschrak so sehr, daß sie in ihrer Angst nicht von der Stelle weichen konnte. In dieser furchtbaren Not bereute sie ihren Fehltritt und gelobte sich der Gnadenmutter in der nahen Kirche zu Stallhofen an. Kaum hatte sie das Gelöbnis getan, spürte sie auch wieder die nötigen Kräfte in ihren Gliedern, um die Flucht ergreifen zu können. So rasch sie ihre Beine trugen, eilte sie nach Stallhofen, stieß die Kirchentüre auf und sprang über die Steintreppe auf die Empore.
Hinter der Bäuerin her aber eilte der Satan in Bocksgestalt und streckte immerzu seine Krallenhand nach dem Opfer aus. Als die Verfolgte die letzte Stufe der Kirchenstiege erreicht hatte, schlug es auf dem hohen Turm ein Uhr. Das war das Glück der Bäuerin, denn nun hatte der Teufel keine Macht mehr über die Menschen. Deshalb stampfte er zornentbrannt mit seinem Bockfuß auf die graue Steinstufe und verschwand mit einem donnerähnlichen Krach aus der Kirche.
Die Bäuerin aber war erschöpft am kleinen Marienbild neben der Orgel in die Knie gesunken und dankte der Gottesmutter für ihre Rettung. Sie blieb für immer eine fromme Frau und ist durch ihren Fleiß auch noch zu etwas Wohlstand gekommen.
Vor vielen Jahren kam ein Inntaler aus Tirol nach Kärnten. Er kaufte am sonnigen Berghang ober Kolbnitz ein Grundstück und baute sich dort aus Baumstämmen ein bescheidenes Häuschen. Der Mann sah ärmlich aus und war wenig daheim. Er streifte oft tagelang in den Bergen umher, zu welchen er durch den Riekengraben hinaufstieg. Er verließ auch einige Male im Jahr das Tal und kehrte erst nach mehreren Tagen zurück. Die Kolbnitzer schätzten ihn als armen Keuschler und kümmerten sich wenig um den Fremden. Mit der Zeit aber fiel es den Leuten auf, daß er doch ganz gut lebe, obwohl er kein Feld bearbeitete. Nun wurden die Menschen neugierig, was für ein Leben dieser Mann eigentlich führte. Einige Bauern suchten darum den Inntaler auf, und waren nicht wenig verwundert, daß sie in der äußerlich armseligen Hütte allerlei wertvolle Geräte und Einrichtungsstücke vorfanden.
Nun wurde im Dorf rasch die Nachricht verbreitet, daß der Tiroler ein reicher Mann sei. Sie entdeckten aber nicht das Geheimnis, wie er zu diesem Reichtum gekommen sei. Alles mögliche wurde vermutet. Man sprach sogar davon, daß der Fremde mit dem Teufel im Bunde sei.,
Als der Inntaler auf dem Sterbebett lag, ließ er seinen Sohn aus Tirol zu sich rufen. Diesem übergab er sein Häuschen in Kolbnitz, und eine Truhe voll Goldmünzen. Er vertraute dem Sohne aber auch ein Geheimnis an: ,,Mein Sohn , sollte es dir einmal schlecht gehen, so nimm das Ledersäckchen, das hier hängt, und wandere in den Riekengraben hinauf. Dort findest du das Eck, eine mächtige Felswand mit drei Rinnen. Einen weißen Fleck wirst du an der Wand findenund nicht weit daneben eine steinerne Hand. Wenn du noch zwanzig Schritte in jene Richtung weiter gehst, in welche die Hand zeigt, so wirst du eine Luke antreffen. Wenn du dort eine Steinplatte abhebst, so findest du ein Sieb und eine Haue. Mit der Haue kratze die rote Erde ab und siebe sie aus. Den Sand aber , der im Sieb bleibt, schütte in das Ledersäckchen. Wenn es voll ist, dann trage es in die große Stadt am Wörther See. Im Haus das die -Zahl 285 über dem Tor trägt, wird dir ein Herr diesen Sand für viele Taler und Goldstücke abkaufen."
Der Inntaler schloß nun bald die Augen für immer. Sein Sohn aber verjubelte den Reichtum des Vaters. Er fuhr im Land umher, saß viel in den Gasthäusern und hielt auch seine Zechkumpane frei. Als er kein Geld mehr besaß, fielen ihm die letzten Worte seines Vaters ein. Mit dem Ledersäckchen und einem alten Stock wanderte er hinauf in den Riekengraben. Der Bursche fand zwar die Fellsenwand mit den drei Rinnen und auch den weißen Fleck. Während er aber nach der steinernen Hand forschte, ging ein furchtbares Gewitter mit Blitz und Donner über die Berge nieder, und die steinerne Hand blieb verschwunden. Soviel er auch suchte, er konnte sie einfach nicht finden. Als die Nacht hereinbrach mußte der junge Inntaler wieder unverrichteter Dinge ins Mölltal zurück kehren.
Aus dem reichen Mann war wieder ein armer Schlucker geworden. Er mußte nun durch harte Arbeit seinen Lebensunterhalt verdienen. Obwohl er noch öfter auf die Berge hinauf stieg, die steinerne Hand blieb für immer verschwunden.
Eines Tages fuhr eine prächtige Kutsche durch Kolbnitz hinauf zur Keusche des Tirolers. Dort stieg ein Vornehmer Herr aus dem Wagen, der nach dem alten Inntaler fragte. ,,Ach Herr, der ist schon lange verstorben", rief der arme Bursche, der aus der Keusche trat.
Nun erkundigte sich der Fremde: ,,Und Ihr seid wohl sein Sohn? Warum macht Ihr es nicht auch so wie Euer Vater? Jedes Jahr brachte er mir Goldsand aus dem Riekengraben, und dabei hat er sich eine schöne Summe Geldes verdient."
Nun erzählte der arme Tiroler, wie leichtsinnig er das Geld seines Vaters verjubelt hatte, und daß er wohl aus Strafe dafür,trotz eifrigen Suchens jene steinerne Hand nicht mehr finden könne, welche dem Vater die verborgenen Schätze angezeigt hatte.
Mit einem Achselzucken verließ der Fremde aus dem Unterland die armselige Keusche des Tirolers, dem es nun Zeit seines Lebens schlecht ging. Die Arbeit schmeckte ihm nicht, und ohne Arbeit gibt es keinen Lohn. [Wahl ins Tal] [ARCHIV]
Eine Frage in Kärnten lautet z.B.:
A kumb's des eh' ole her?
Ach, kommt ihr auch alle herüber?
Altes aus dem Glantal
Die weiße Schlange von Friedlach
Mitten im Glantal erhebt sich auf einer schönen Kuppe die stattliche Kirche von Friedlach, neben welcher nur der Pfarrhof steht, während sich die freundlichen Bauernhöfe unter dem Hügel ausbreiten. Warum diese Kirche etwas abseits steht, weiß man in Friedlach mit einer interessanten Sage zu erklären.
Im Glantal hausten einst so viele Giftottern, daß sich die Bewohner ihrer nicht mehr erwehren konnten. Die Schlangen schlichen in die Häuser ein, fraßen sich in den Speisekammern fett, verkrochen sich dann in das Stroh der Betten und schlängelten sich nachts nicht selten über das Gesicht der müden Schläfer. Die Schlangen krochen sogar ohne Scheu auf die Tische und fraßen neben den Menschen aus der Schüssel. Sie versetzten aber auch die Tiere im Stall in dauernde Unruhe und bissen den Kühen die Euter blutig. Kein Mittel half gegen diese Schlangenbrut; keine Bittprozession zu den umliegenden Wallfahrtskirchen, kein Feuer und kein Gift konnte dieses unheimliche Gewürm vertreiben. Die Menschen waren schon der Verzweiflung nahe. Sie wollten Hab und Gut verkaufen und ihre unwirtliche Heimat verlassen.
Da kam ein wandernder Handwerksbursche, namens Fridolin, in diese Gegend. Er hörte vom Unheil im Glantal und versprach, das gequälte Volk von der Schlangenbrut zu befreien, wenn ihn die Leute nur versichern könnten, daß keine weiße Schlange hier sei; sonst wäre er verloren.
Alle beteuerten noch nie eine weiße Schlange gesehen zu haben.
Schon am nächsten Morgen begann Fridolin sein Werk.
Auf dem Hügel, der jetzt die Kirche von Friedlach trägt, stand damals eine große Eiche. Hier ließ er von den Bewohnern einen großen Holzhaufen aus dürrem Laubholz und harzigen Fichtenästen auftürmen, dann setzte er den Haufen in Brand und kletterte auf die Eiche. Als die Flammen hoch aufloderten, begann er im Wipfel des Baumes einer kleinen Flöte langgezogene, schrille Pfiffe zu entlocken. Bald rührte es sich in der ganzen Umgebung. Aus allen Häusern und Ställen, aus Büschen und Steinhaufen, unter morschen Zäunen und dürren Grasbüscheln kam das Otterngezücht hervor und kroch in wilder Hast zur Eiche hin. Die Schlangen wollten sich zum pfeifenden Fridolin emporschnellen, nahmen aber den Sprung zu kurz und stürzten allesamt in das vernichtende Feuer.
Schon glaubte der Bursche sein Werk vollendet zu haben, und blickte siegesfroh zu den Leuten hin, die auf den umliegenden Höhen standen und dem Retter zujubelten. Nur noch einzellne Ottern schlängelten als Nachzügler zum Feuer hin. Fridolin aber pfiff und pfiff, um auch die letzte Schlange aus ihrem Versteck zu locken.
Plötzlich schrien die Leute auf, eine weiße Schlange kroch unter einer Felswand hervor, eilte zum Brandstoß hin und schwang sich mit elastischer Kraft zu Fridolin empor. Sie umstrickte seinen Leib und riß ihn mit hinunter in das verzehrende Feuer.
Die Menschen waren von den Schlangen befreit, doch auch ihr Retter war tot.
Aus Dankbarkeit für seine edle Tat gelobte die Bevölkerung, die Eiche zu fällen, an deren Stelle eine Kirche zu erbauen und sie dem heiligen Georg, dem Drachentöter, zu weihen. In dieser Kirche sollte in aller Zukunft alljährlich am Todestag Fridolins eine ,,Schlangenmesse" gelesen werden. Das Dorf aber, das sie nun am Fuße des Hügels bauten, nannten sie zum Gedenken an den mutigen Schlangentöter ,,Friedlach". - Die ,,Schlangenmesse" wurde tatsächlich noch vor etwa 100 Jahren am Kirchweihtag von Friedlach gelesen.
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Im Gurktal erzählt man über
Die Gründung von St. Anna
Hoch über der jungen Gurk steht am Südhang des Speikkofels in 1500 Meter Meereshöhe das Kirchlein von St. Anna. Das weiße Kirchlein mit dem schmucken Zwiebelturm hebt sich wunderbar vom grünen Lärchenwald ab, der sich dahinter gegen die Gurkquelle zurückzieht. Ganz einsam steht St.Anna am Rande der duftenden Bergwiesen und blickt zu den kleinen Häusern von St.Lorenzen hinunter.
In früheren Zeiten trug auch der Boden rund um St.Anna fruchtbare Äcker, die mehrere Bauernfamilien ernähren mußten. Von jenen Häusern sieht man kaum noch die letzten Spuren. Die Wiesen gehören zu den tiefer liegenden Bauernhöfen.
Als auf diesen einsamen Berg die Bauern siedelten, geschah es einmal, daß droben beim Lorenzer Brunn, einem Bergquell knapp unter der Kuppe des Speikkofels, wo seit altersher ein großes Kreuz am Wege steht, ein Bild der heiligen Mutter Anna gefunden wurde. Niemand wußte, woher es kam und von wem es stammte. Der Marhofer, der höchste Bergbauer dieser Gegend, trug das seltsame Bild in sein Haus hinab. Das Bild aber war am folgenden Tag wieder droben beim Lorenzer Brunn. So oft es der Bauer auch holte, es blieb nicht unten in seinem Haus. Darum ließ er zusammen mit seinem Nachbarn das Annakirchlein bauen. Darin wurde das gefundene Bild aufgestellt, und aus der kleinen Kirche verschwand es nie wieder.
Das Wasser, das man für den Bau der Kirche benötigte, wurde auf Holzrinnen vom Lorenzer Brunn herunter geleitet. Nach Vollendung des Baues, floß das Wasser noch lange Zeit in die beiden kleinen Tümpel unter der Kirche. Wer mit dem Wasser aus diesen Moosaugen seine Augen benetzte, konnte die Sehkraft bedeutend stärken. In der ganzen Gegend erfuhr man von diesem heilsamen Wasser, und bald pilgerten die Sehschwachen hinauf nach St.Anna. Daß man hier in manchen Nöten Hilfe gefunden hat, beweisen die vielen Dankbilder, die in der hölzernen Vorlaube des Annakirchleins hängen.
Die bestraften Schabreiter 
Kärntens ältester Wintersport war das Schabreiten. Besonders im oberen Gurktal, wo die Berghöfe bis in 1500 Meter Seehöhe an den steilen Hängen stehen, brachte das Schabreiten im Winter eine willkommene Abwechslung. Viele mondhelle Winterabende und die winterlichen Sonntage füllte dieser Sport aus. Wenn die Schneemassen so hoch auf den Hängen lagen, daß keine Zäune mehr zu sehen waren, dann war die schönste Zeit des Schabreitens gekommen.
Die Burschen holten die langen Roggenschabe aus den Scheunen. Früher wurde nämlich das Roggenstroh nach dem Dreschen mit dem Dreschflegel wieder zu dicken Garben gebunden und auf den Dachboden der Scheune gelegt, bis man dafür die richtige Verwendung hatte. Solche Schabe steckten nun die Burschen mit der Unterseite in den Brunntrog, damit sich die Halme mit glattem Eis überzogen. Auf diesen eisgepanzerten Schaben flitzten sie manchmal mit unheimlicher Geschwindigkeit über den glitzernden Schnee in die Tiefe. Wehe, wenn ein Hindernis im Wege stand! Sie konnten ihm nicht ausweichen.
In der Heiligen Nacht und an den Sonntagen während des Gottesdienstes mußten die Schabe ruhen. Den Weg zur Kirche mußte jeder mit Andacht und Würde gehen. Das kostete manchen Burschen eine große Überwindung, denn der Schnee lockte.
Einem jungen, schneidigen Knecht ob Deutsch Griffen gelüstete es einmal, den Weg zur Christmette auf einem Strohschab zu machen. Alle Warnungen der besorgten Bauersleute schlug er in den Wind. Als dann die Weihnachtsglocken aus dem Tal klangen, setzte er sich auf den eisigen Strohschab und fuhr mit einem lauten Juchzer die steilen Leiten nach Deutschgriffen hinunter. Ganz angenehm war anfangs die Fahrt, doch immer rasender ging es dahin. Und als ein Zaun aus dem Schnee ragte, konnte er nicht mehr abbremsen. Mit wilder Kraft saußte er in das Gehölz, so daß sein Kopf zwischen den Zaunstangen hängen blieb. Der Körper sauste mit dem Schab weiter in die Tiefe, obwohl der Kopf unheimlich schrie: ,,Haltets ein mein' Leib! Haltets ein mein' Leib!" Der vom Kopf getrtennte Leib war nie wieder gesehen worden.
Wie kam es zum Kärntner Dialekt?
Und am 8. Tag erschuf Gott die Dialekte . . .
Alle Völkchen waren glücklich.
Der Berliner sagte: ,,Icke hab nenn wahnsinns Dialekt, WA?"
Der Hanseate sagte: ,,Moin Dialekt ist dufte, NE!"
Der Kölner sagte: ,,Hey, duJeck, mit Kölsch feiert man Karneval!"
Der Sachse sagte: ,,Ja nu freilisch is äs Sächsisch klosse!"
Nur für den Kärntner war kein Dialekt übrig.
Da wurde der Kärntner traurig . . . . .
Irgendwann sagte dann Gott: ,,Och moch da lei nix draus, donn redast holt wia I!"
Aus Mittel- 
Der Riese vom Leonhardi - See
Knapp vor der Nordeinfahrt nach Villach liegt ein lieblicher kleiner See. Weil sich dort früher das Dörfchen St.Leonhard ausbreitete, nennt man dieses stille Wasser den Leonhardi See. An der Stelle dieses Sees soll einstens ebenfalls ein Dörflein gestanden sein. Darin hauste ein junger Riese, der schön und reich war, aber trotzdem Sorgen hatte. Wegen seiner ungeheuren Körpergröße fand er in der ganzen Gegend keine Frau, die zu ihm passen wollte.
Im Wald des dahinter liegenden Kumitzbergels lebte ein Zwerg, der die Gabe des Hellsehens besaß. Diesen befragte der Riese in seiner Not um Rat. Der Zwerg überreichte dem Riesen eine wilde Rose mit den Worten: ,,Fahre mit dieser Rose durch den dichten Wald bis zu einem Gut. Dort wirst du eine schöne Maid finden, die deinem Wunsch entsprechen könnte. Weil dich aber ihre Mutter als Freier abweisen wird, mußt du die schöne Tochter entführen. Wenn dann das Mädchen in deinem Haus schläft, lege ihr die Rose auf die Brust. Bleibt die Rose weiterhin eine Rose, so ist sie die richtige Frau für dich."
Noch am gleichen Tag fuhr der Riese mit einem glänzenden Gespann durch den Wald gegen Norden, und in der Gegend von Treffen sah er vor einem Bauernhof ein riesenhaftes junges Weib, das gerade Leinen zum Bleichen auf den Rasen breitete. Im Riesen regte sich die Liebessehnsucht, und er stieg über den Zaun zum Mädchen hinauf. Dieses begrüßte ihn freundlich, zeigte aber vorerst für das vornehme Gefährt mehr Interesse als für den Fremden. Schon aber kam die Mutter schimpfend aus dem Haus und wollte den Riesen davonjagen. Nun bat die Tochter, doch wenigstens das Gespann näher betrachten zu dürfen. Weil die Bäuerin dabei nichts Arges sah, gewährte sie der Tochter den Wunsch. Doch kaum standen die beiden auf dem Weg, hob der Riese die Maid auf den Wagen, sprang ebenfalls hinauf und trieb die Pferde zum Galopp an. Die Jungfer sträubte sich nicht, da sie sich schon lange so einen großen, schmucken Freier gewünscht hatte.
In der Behausung des Riesen angekommen, war die Maid so müde, daß sie ein wenig zu schlafen begehrte. Das war dem Riesen gerade recht, und wenige Minuten später legte er die Rose auf die Brust. Als der Riese am nächsten Morgen wieder nach der Jungfer sah, war aus der Rose eine Brennessel geworden. Nun hob der Freier ein Wehgeschrei an. Weil er aber das große Mädchen bereits liebgewonnen hatte, wurde trotzdem Hochzeit gefeiert.
Diese Ehe, die gegen den Rat des weisen Zwerges geschlossen worden war, entsproß eine Schar von Kindern, die aber alle häßlich aussahen. Die Kinder wuchsen zu einem wilden Geschlecht heran, das durch seine vielen Raufhändel den Untergang des Dörfleins verschuldete. Bald nachher entstand dort der kleine Leonhardi See, in dem die Villacher gerne ein kühles Bad nehmen.
Gold im Oswaldiberg
Im Norden von Villach erhebt sich der 980 Meter hohe Oswaldiberg, dessen Felskuppe ein Kirchlein trägt. Von seinem Turm hat man eine herrliche Rundsicht auf Mittelkärnten.
In früheren Zeiten grub man im Oswaldiberg nach Gold- und Silbererzen. Die Bergschätze schienen unerschöpflich zu sein, deshalb wurden die Grubenbesitzer und die Bergleute sehr reich. Dieser Reichtum verlockte aber die Knappen zum Übermut.
Am Fuß des Oswaldiberges wohnte einearme Frau, die eine einzige Kuh im kleinen Stall stehen hatte. Einmal schickten die Bergleute diese Frau auf einen Botengang nach Villach. Während ihrer Abwesenheit schlachteten die übermütigen Männer die einzige Kuh, zogen ihr die Haut vom Leibe, stopften diese mit Stroh aus und stellten das Scheintier wieder an die Futterkrippe.
Als die Frau nach ihrer Heimkehr die Schurkentat entdeckt hatte, suchte sie weinend die Nachbarn auf. Dort erfuhr sie, wer die Kuh geraubt hatte. Nun faßte sie den Entschluß, sich an den ruchlosen Gesellen zu rächen. Sie ließ bei einem Zeugschmied in Villach eine eiserne Henne schmieden. Diese Henne stellte sie in den Eingang des Stollens, als gerade die Knappen zur Schicht kamen und rief den Fluch in das Bergwerk hinein: ,,So wahr diese henne niemals Eier legen wird, so wahr werdet ihr in diesem Berg in Zukunft kein Gold mehr finden!"
Der Fluch hat sich erfüllt, und schon am nächsten Tag fanden die Bergleute anstelle des blinkenden Goldes nur noch taubes Gestein. Seit jenem Tag ist der Goldreichtum des Oswaldiberges allen Menschen verschlossen geblieben. [Auswahl] [Start]
Die Kirche von Maria Gail
Bevor die Gail die Mutter Drau erreicht, steht oberhalb ihres rechten Ufers die wunderschöne, gotische Kirche von Maria Gail. An der Südwand dieser Kirche sind drei Gestalten abgebildet, die der Sage nach mit der Gründung der Maria Gailer Kirche in Zusammenhang stehen: ein Ritter, eine Frau und ein Ungeheuer. Eine sehr gruselige Geschichte soll sich hier zugetragen haben.
An der Stelle wo jetzt die Kirche steht, befand sich einst eine tiefe Grube mit vielen giftigen, drachenähnlichen Ungeheuern.
Auf der Burg Finkenstein, südlich des Faaker Sees, lebte um das Jahr 1600 der Freiherr Grotta von Grottenegg mit seiner Gemahlin Sigmunde in glücklicher Ehe. Sie besaßen auch ein Kind, das sie sehr liebten. Leider war das Kind von einer groben Haut überwachsen, die der Rinde eines Baumes glich und sich nicht ablösen ließ. Deshalb betete Frau Sigmunde unentwegt um Abhilfe. Da erschien ihr einmal im Traum ein Greis und forderte sie auf, sie solle sich mit dem Kind nach Maria Gail begeben und dort mit ihm dreimal um die Grube reiten, dann werde das Kind gesund werden.
Sigmunde bat ihren Mann, sie reisen zu lassen. Dieser schlug ihr die Bitte ab, weil er um das Leben seiner Gemahlin und des Kindes bangte. Aber die Freiherrin hatte drei Nächte hintereinander ähnliche Träume. Sie bat ihren Gemahl noch inständiger, und er gestattete ihr endlich die kleine Reise.
Frau Sigmunde begab sich nun mit ihrem Kind nach Maria Gail. Als die beiden zur Grube kamen, entlud sich ein furchtbares Gewitter, und die giftigen Unheheuer schnappten immerzu nach der tapferen Frau, die mit dem Kind dreimal unerschrocken um die unheimliche Grube ritt. Am nächsten Morgen kehrte sie wieder auf die Burg Finkenstein zurück. Nun löste sich tatsächlich die unschöne Rindenhaut vom Körper des Kindes. Frau Sigmunde von Grottenegg war über dieses Wunder so erfreut, daß sie als Dank dafür ein gutes Werk tun wollte. Weil sie davon erfahren hatte, daß seit jener Wundernacht die Ungeheuer aus der Grube über die Gail verschwunden waren, ließ sie diese zuschütten und auf dem dadurch gewonnenen Grund die Kirche von Maria Gail erbauen.
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,,Herr Richter, ich bitte um mildernde Umstände. Zur Tatzeit war ich ohne einen festen Wohnsitz. Ich hatte nichts zu essen und keine Freunde."
,,Ich habe dies bereits berücksichtigt", sagte der Richter.
,,Sie werden für drei Jahre einen festen Wohnsitz bekommen, regelmäßige Verpflegung und auch eine Menge Freunde."
(xx)
Der Fußballer fällt zu Boden und verzieht das Gesicht vor Schmerzen.
Der Schiedsrichter schaut sich das eine Weile an, dann sagt er:
,,Wenn soll ich rufen-den Rettungswagen oder einen Theaterkritiker?"
Als der Mann wieder einmal spät in der Nacht aus dem Wirtshaus heimkommt,
stellt sich ihm seine Frau wütend in den Weg:
,,Musst du jeden Abend so spät nach Hause kommen?"
Darauf antwortet der Mann:
,,Nein, Schatz, das tue ich freiwillig."
Aus der 2.Klasse der Volksschule
Die Bibel der Moslems heißt "Kodak.
(und "Fuji" heißt es dann wohl auf Japanisch,wenn man stirbt...)
In Frankreich hat man die Verbrecher früher mit der Gelatine hingerichtet.
(das tat wenigstens nicht so weh)
,,Mein Papa ist ein Spekulatius. Der verdient ganz viel Geld an der Börse." (Vor allem um Weihnachten ...)
,,Gartenzwerge haben rote Mützen, damit sie beim Rasenmähen nicht überfahren werden,"
(Klingt auch logisch!)
-
,,Mein Bruder ist vom Baum gefallen und hatte eine Gehirnverschüttung."
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Ein Pfirsich ist ein Apfel mit Teppich drauf."
,,Die Fischstäbchen sind schon lange tot.Die können nicht mehr schwimmen."
(Doch, im Fett!)
,,Regenwürmer können nicht beißen, weil sie vorne und hinten nur Schwanz haben,"(Auch das klingt verdammt logisch!)
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,,Viele Hunde gehen gern ins Wasser.
-
Manche leben sogar immer dort, das sind Seehunde."
-
,,Der Tierpark ist toll. Da kann man Tiere sehen, die gibt's gar nicht."
( xxx)
- ,,Wir gingen mit unserer Lehrerin im Park spazieren. Gegenüber dem Park war ein Haus, wo die Mütter ihre Kinder gebären. Eine Gebärmutter schaute aus dem Fenster und winkte uns zu.
(Das stell ich mir irgendwie komisch vor.)
(schön wäre es!)
,,Das beste Alter zum Heiraten ist 23 weil du da deinen Ehemann schon mindestens 10 Jahre kennst." Camille, 10 Jahre
(aha ???)
Die beiden Kirchen auf dem Dobratsch
Ganz knapp am Rand jener Stelle, wo der Gipfel des Dobratsch einst auseinanderbrach und in das Gailtal stürzte, stehen zwei kleine Kirchen fast nebeneinander. Warum der Gipfel des schönsten Kärntner Aussichtsberges zwei Kirchen erhielt, weiß eine Sage zu deuten.
Im Schloß Wasserleonburg bei Nötsch, am Süd fuß des Dobratsch, lebte einst eine Grafenfamilie, deren Sohn nicht sprechen konnte. So oft er aber Gelegenheit hatte, auf den Dobratsch zu schauen, blickte er immer auf den gleichen Fleck. Das fiel den Leuten seiner Umgebung mit der Zeit auf, doch konnte man es sich nicht erklären, warum der Bursche dies tat. Darum beschlossen die gräflichen Eltern, den Dobratsch zu besteigen und jene verdächtige Stelle aufzusuchen. Das stumme Söhnlein gab ihnen durch Zeichen zu verstehen, daß es gerne mitgehen möchte. Die Eltern willigten ein und nahmen auch etliche Diener mit auf den Berg.
Als die kleine Gesellschaft höher und höher stieg, begann der Knabe zur Verwunderung aller einige Worte zu sprechen. Und als sie auf dem Felsengipfel angelangt waren, war ihm die Gabe der Sprache vollkommen gegeben. Seine Eltern fragten ihn, warum er immer so starr auf den Dobratsch geblickt habe, Der Knabe berichtete, daß hier eine weiße Frau zu sehen gewesen war, die ihm immer zugewinkt habe. Die gräflichen Eltern waren über dieses Wunder so beglückt, daß sie beschlossen, an der besagten Stelle ein Kirchlein zu erbauen. Da jedoch jene Stelle im Villacher Gericht lag, wurde der Gräfin vom Gericht Wasserleonburg der Bau nicht bewilligt. Darum erfüllte die Gräfin ihr Gelübde einige Meter westlich davon auf eigenem Grund und Boden. Jenes Kirchlein steht noch immer dort und wird als ,,windische Kirche" bezeichnet. Bald darauf haben aber fromme Leute aus dem Gerichtsbezirk Villach genau an jener Stelle, wo die weiße Frau gesehen worden war, eine zweite Kirche erbaut. Sie führt den Namen ,,deutsche Kirche". Die beiden Kirchen auf dem Gipfel des Dobratsch wurden vor wenigen Jahren renoviert.
Der Schatz auf Landskron
Noch immer grüßt von der vorderen Felsenkuppe der Ossiacher Tauern die Ruine der Burg Landskron weit ins Land hinaus. Und nachts wird die Ruine, in welcher 1935 der Besitzer eine schöne Gaststätte eingerichtet hat, sommerüber so wunderbar angestrahlt, daß man meint, ein Märchenschloß stehe auf der steilen Höhe.
Die Burg Landskron hieß in ihren jungen Jahren Jagersberg und gehörte den benachbarten Grafen von Sternberg. Als eine schöne Tochter den Sternberger diue Gemahlin eines Kärntner Herzogs wurde, erhielt sie Jagersberg samt den umliegenden Bauernhuben als Mitgift. Das neuerbaute Schloß war der Lieblingssitz der hochgeehrten Frau Herzogin. Es bekam zum dauernden Lob ihrer Tugend und ihrer Milde den Namen ,,Krone des Landes", den spätere Geschlechter in ,,Landskron" umformten. Der Burghügel war ursprünglich ganz mit Wald bedeckt. Die junge Herzogin hat dort Gärten angelegt und sogar Weinreben gepflanzt. Ein Teil des Schloßgartens heißt noch immer ,,Paradiesgarten". Die Burg Landskron wurde später zur schönsten Burg des Landes ausgebaut und erst als 1812 ein Blitzstrahl ihr Dach zerstörte, verfiel sie allmählich zur Ruine.
In der Ruine Landskron sollen Schätze verborgen sein, welche verschiedene Burgherren dort vergraben haben, damit sie nicht in Feindeshände fielen.
Vor vielen Jahren stieg einmal ein armes Weiblein zur Ruine Landskron hinauf, schritt durch das verödete Eingangstor und gelangte in den verlassenen Hof. Sie huschte zwischen Brennesseln und hohen Gräsern zu jener Stelle hin, wo einst der Rittersaal gewesen war. Dort entdeckte sie auf dem noch erhaltenen Steinboden ein schmutziges Säckchen, das zum Platzen voll schien, und rings herum lagen verstreute Münzen.
Das Weiblein hob eine Münze auf. Weil sie ihm aber alt und fremd schien, steckte sie ein Stück in die Tasche und eilte damit zu den Leuten hinunter, die am Fuß der Burg das Korn schnitten. Dort fragte es einen Bauer, ob diese Münze noch etwas wert sei. ,,Ja freilich", erklärte der Bauer, die Münze in seiner Hand drehend, ,,man kann zwar mit dieser Münze nichts mehr bezahlen, wer aber solche Münzen verkauft, bekommt dafür gültiges Geld."
Nun lief das Weiblein schnell wieder zur Burg hinauf, um die anderen Münzen zu holen. Zu seinem Schrecken aber fand es dort nichts mehr, weder das volle Säckchen noch die einzelnen Mümzen. Alles Suchen in den Ecken und Kammern war vergebens. Das alte Gemäuer schien den Schatz verschlungen zu haben. Der ganze Reichtum war und blieb verschwunden, weil das arme Weiblein den günstigen Augenblick nicht ausgenützt hatte. Auswahl] ARCHIV Start
Der stumme Büßer von Ossiach 
Als der Abt Teucho dem Benediktinerkloster in Ossiach vorstand, kam im Jahre 1080 an einem stürmischen Herbstabend ein Pilger an die Pforte des Klosters, das einsam in der Schattenseite des Sees stand. Er pochte zaghaft an, und als ihm der Pförtner öffnete, bat der Fremde mit der Zeichensprache eines Stummen um Einlaß. Der Mönch ließ den seltenen Gast eintreten. Man reichte ihm ein Abendbrot und wies ihm ein Nachtlager an. Am Morgen, so meinten die Mönche, werde der Fremde seinen Weg wieder fortsetzen. Sie waren aber erstaunt, als der den Abt durch Zeichen bat, hierbleiben zu dürfen. Der Abt zögerte zuerst, dann aber behielt er den Pilger im Kloster. Der stumme Mann mußte nun hier die niedrigsten Arbeiten verrichten; am öftesten war er im Klostergarten und in der Küche beschäftigt. Genau und willig tat er jede Arbeit, die ihm angewiesen wurde. Durch seinen Fleis und seine Bescheidenheit erwarb er bald die Zuneigung aller Mönche. Doch er blieb stumm, und niemand wußte, woher er gekommen war.
Im neunten Jahr wurde der stumme Fremde schwer krank und mußte auf seinem Lager in der Zelle bleiben. Bald fühlte er daß sein Lebensende nahe bevorstehe. Darum ließ er durch ein Zeichen den Abt zu sich rufen. Als sich Abt und Mönche bei ihm in der Zelle versammelt hatten, öffneten sich die Lippen des Sterbenden. Nun enthüllte er ihnen das Rätsel seines Standes und seiner Herkunft:
Der stumme Klosterknecht war Boleslav II., der König von Polen. Er hatte einen leichtsinnigen Lebenswandel geführt und war hart zu seinen Untertanen gewesen. Er hatte glänzende Siege über die Russen, die Böhmen und die Ungarn errungen. Nach den Kriegen herrschte er mit brutaler Grausamkeit, trieb neue, unerschwingliche Steuern ein und machte sich dadurch bei allen Untertanen verhaßt. Wegen dieses unmenschlichen Vorgehens stellte Bischof Stanislaus von Krakau den König zur Rede. Weil sich Boleslav II, aber nicht besserte, wurde er von der Kirche ausgeschlossen. Nun schwur der König dem Bischof Rache und beauftragte einige Söldner, den Diener Gottes zu ermorden. Weil es diese nicht wagten, den verruchten Anschlag auszuführen, erschlug der König den Bischof selbst am Altar, als er eben in der Kirche des heiligen Michael in Krakau die Messe las. Das soll am 8.Mai 1077 geschehen sein.
Nachdem er einmal schwer aufgeatmet hatte, erzählte Boleslav den versammelten Mönchen weiter, daß sich wegen dieser Untat das polnische Volk gegen den eigenen König erhoben hatte. Er fand keine Stätte mehr, um sein müdes Haupt zur Ruhe zu legen. Da Papst Gregor VII. über den Mörder den Bann aussprach, floh der König nach Ungarn. Bald aber hat er auch Ungarn heimlich verlassen, um irgendwo in der Welt ein verborgenes Plätzchen zu finden, wo er für seine Sünden büßen wollte. Der Papst hatte ihm nämlich als Buse auferlegt, so lange zu gehen, bis er an einen Fluß komme, dessen Wasser aufwärts fließe.So kam der Polenkönig als Pilger verkleidet, schließlich in die Gegend von Villach, und als er den Seebach des Ossiacher Sees erblickte, schien es dem unglücklichen Wanderer, als fließe das Wasser aufwärts. Nun fiel ihm ein Stein vom Herzen, denn er hoffte auf baldige Erlösungvom Bann und auf Vergebung seiner Sünden. Er wanderte am Ufer des Seebachs weiter und erreichte schließlich das stille Ossiach. Beim Anblick dieses abgeschiedenen Ortes faßte er den Entschluß, hier als stummer Büßer sein Leben zu beschließen. Jahrelang habe er getreu an diesem Entschluß festgehalten, und nun bitte er um Vergebung seiner Sünden. Als Beweis der Wahrheit seiner Worte übergab der König dem Abt einen Siegelring mit dem königlichen Wappen und einige geheime Briefe. Der Abt sprach den stummen Büßer von seinen Sünden los und reichte ihm den Leib des Herrn. Unter den Gebeten der Mönche schloß der ehemalige Polenkönig für immer seine Augen. Er wurde in der Kirche beigesetzt, und sein Grabstein, auf welchem ein gesattltes Pferd und eine lateinische Inschrift zu sehen sind, befindet sich noch immer an der nördlichen Außenwand der Ossiacher Stiftskirche.
Die Mönche von Ossiach ehrten das Andenken des stummen Büßers dadurch, daß sie fortan Taubstumme in ihr Kloster aufnahmen und ihnen durch die Zeichensprache einen gewissen Grad von Bildung beibrachten. Als man 1839 das Grab des Polenkönigs öffnete, fand man darin Gebeine, eiserne Nägel und eine Metallschließe, welche einstens das Pilgergewand des stummen Büßers geschlossen haben soll.
Nachdem die Polen erfahren hatten, wo ihr ehemaliger König zur letzten Ruhe bestattet worden war, kamen ab und zu Besucher aus jenem Land nach Ossiach, um die Grabstätte Bolislav II. zu sehen und zu verehren. Einer soll sogar die günstige Gelegenheit ausgenützt haben, um den Siegelring des Königs zu entwenden. Jener Ring soll in der königlich-polnischen Schatzkammer aufbewahrt werden.
Die Tauben von Tiffen
Auf dem roten Fels von Tiffen steht eine sehr alte, interessante Kirche, die weit in die mittelkärntnerische Landschaft hinausblickt. In früheren Zeiten sind auch wiederholt Wallfahrer zur Tiffner Kirche hinauf gestiegen.
Sogar aus der Steiermark kam alljährlich im Sommer ein Wallfahrerzug nach Tiffen, um reiche Ernte zu erbitten. Die Steirer nächtigten beim Rauchenwald, am Fuß des Kirchhügels, im damals einzigen Gasthaus des Dorfes. Dort wohnte auch der Pfleger mit seiner Familie, der im Auftrag seines Gutsherrn diese Gegend zu verwalten hatte.
Einmal befand sich unter den steirischen Wallfahrern ein bildhübscher Jüngling, in den sich die Tochter des Pflegers auf den ersten Blick verliebte.Der junge Mann besaß aber bereits in der Heimat eine Braut, welcher er die Treue halten wollte. Weil der junge Mann die Pflegerstochter abwies, wollte sie sich wegen der verschmähten Liebe rächen. Sie steckte heimlich den goldenen Trinkbecher ihres Vaters in das Ränzlein des Wallfahrers, der diesen am nächsten Morgen nichtsahnend auf die Heimreise mitnahm. Beim kommenden Mittagsmahl vermißte der Pfleger den Trinkbecher. Die rachsüchtige Tochter erklärte dem Vater, kein anderer als jener Jüngling aus der Steiermark hätte den Becher gestohlen, denn sie habe bemerkt, wie er sich heimlich von seinen Leuten entfernt hätte und durch das Haus geschlichen sei. Der Pfleger schickte sofort einige Reiter den Wallfahrern nach, die sie auch einholten. Weil die Reiter im Ranzen des Steirers den goldenen Becher fanden, führten sie ihn zurück zum Pfleger von Tiffen. Hier half kein Bitten und Beteuern der Unschuld. Der Arme wurde zum Tod verurteilt und auf den Galgenbühel geführt, der sich auf der anhöhe oberhalb der Kirche befand. Als dem Steirer die Schlinge um den Hals gelegt wurde, rief er zu den Umstehenden hin: ,,Gott weiß, daß ich unschuldig bin!" Dann tat der Henker was ihm befohlen war.
Drei Tage später kamen die Eltern des unschuldigen Jünglings nach Tiffen, um den toten Sohn noch einmal zu sehen. Sie waren voll des Staunens, als sie den Gehenkten noch lebend am Galgen antrafen.
Sofort begaben sich die Eltern zum Pfleger, beteuerten die Unschuld ihres Sohnes und baten eindringlich um dessen Freilassung. Der Pfleger, der gerade beim Mittagsmahl saß, blieb unerbittlich hart und schrie die beiden Steirer an: ,,Euer Sohn war schuldig und ist nun tot!" Als die Eltern erklärten, daß ihr Sohn auf der Richtstatt noch lebe, sprang der Pfleger auf, schlug mit der Faust auf den Tisch und schrie noch lauter: ,,Der Dieb ist tot! So wahr wie meine gebratenen Tauben hier vom Tisch nicht mehr fortfliegen können, so wahr wird auch er nicht mehr lebendig!"
In diesem Augenblick erhoben die beiden Tauben ihre Flügel und flogen durch das offene Fenster in die Freiheit. Der strenge Pfleger war darüber nicht wenig bestürzt. Er erkannte aber die Fügung Gottes und gab den noch lebenden Jüngling frei. Hochbeglückt zogen die Eltern mit ihm in ihre steirische Heimat zurück.
Der Lindwurm in Klagenfurt
Als der Kärntner Herzog von der Karnburg aus das Land regierte, breitete sich dort, wo heute Klagenfurt liegt, ein großes Moor aus. Wildes Gestrüpp wuchs aus dem feuchten Moos, und fast immer brütete ein dichter Nebel über dieser Landschaft. Die unwirtliche Gegend, welche sich vom Wörther See weit nach Osten erstreckte, betrat nur selten eines Mensches Fuß. Doch auf den umliegenden Bergen wohnten fleißige Bauern. Wehe aber, wenn sich ihre Rinder oder Schafe zu nahe an das Sumpfgebiet heran wagten, oder sich gar im nebeligen Moor verirrten - sie kamen nicht mehr zurück.
Im Sumpf hauste nämlich ein Lindwurm, ein unheimlicher Drache, geflügelt und von einem schuppigen Panzer bedeckt. Wie ein Pfeil schoß der scheußliche Wurm auf seine Opfer los und verschlang Tiere und Menschen. Darum wagte sich niemand in seine Nähe. Selbst die tapfersten Männer fürchteten sein dumpfes Geheul und sein fürchterliches Knurren, das besonders bei schlechtem Wetter zu hören war.
Weil der Lindwurm immer gefräßiger wurde, ließ der Herzog auf einer erhöhten Stelle am Rande des Sumpfes einen festen Turm bauen. Dann wurden weit und breit die Männer zusammengerufen, und der Herzog gebot ihnen, vom Turm aus das Ungeheuer durch List und Gewalt zu erledigen. ,,Wer den Lindwurm zur Strecke bringt", rief der Herr des Landes, ,,dem gehören der Turm und das Land ringsum, und er bekommt noch reichen Lohn. Er soll frei sein, und wäre er nur ein Knecht!"
Nun taten sich wirklich einige Knechte zusammen. Sie banden einen fetten Stier an eine Kette, an der ein mächtiger Widerhacken befestigt war. Die Männer versteckten sich im Turm und konnten durch die kleinen Fenster die Gegend überschauen. Das Brüllen des gefesselten Stieres hallte fürchterlich über den Sumpf und lockte das Ungeheuer aus seinem Versteck. Gierig schoß es daher und peitschte mit seinen Flügeln das Wasser und den Morast auf. Weit öffnete er seinen schauerlichen Rachen, in dem unheimliche Zähne steckten. Mit seinen spitzen Krallen stürzte sich der Drache auf den zitternden Stier und begann, ihn zu verschlingen. Jetzt drang aber der gewaltige Widerhacken in seinen Gaumen, und wie ein Fisch an der angel schlug er mit dem rießigen Schwanz wütend um sich. Je lebhafter der Lindwurm an der Kette zerrte, desto tiefer drang das spitze Eisen in seinen Rachen ein. Nun stiegen die Knechte aus dem Turm und erschlugen das Ungeheuer mit ihren Keulen. Das ganze Land war froh, als es von der furchtbaren Plage befreit war. An der Stelle des Turmes erbaute der Herzog ein schönes Schloß. Das umliegende Land wurde gerodet und trockengelegt. Bald konnten hier die Bauern den Pflug durch das Erdreich führen. Um das Schloß herum erbauten sie Häuser, und aus jener Ansiedlung soll sich später die Stadt Klagenfurt entwickelt haben.
Zum Andenken an den Kampf mit dem Drachen erhielt die Hauptstadt Kärntens ein Stadtwappen, auf dem der Turm mit dem Lindwurm zu sehen ist. Und auf dem Neuen Platz in Klagenfurt wurde vor 300 Jahren ein großer Lindwurm aus Stein aufgestellt, dem sein Bezwinger mit erhobener Keule gegenübersteht. Dieser steinerne Lindwurm wir heute noch von jedem Besucher gebührend bewundert. [Archiv] [START]
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Oma macht sich fertig, mit dem Rad wegzufahren.
Fragt die kleine Annemarie: ,,Oma, wo fährtst du denn noch hin?"
Oma antwortet: ,,Zum Friedhof, mein Kind".
,,Und wer bringt das Rad wieder nach Hause ???"
,,Können sie meine Schlaflosigkeit heilen?"
,,Natürlich. Wir müssen nur die Wurzel allen Übels entfernen."
,,Das wird aber nicht leicht sein, meine Frau hängt nämlich sehr an dem Baby."
Eine alte Dame fragt am Strand den kleinen Max:
,,Werden hier viele Wracks angeschwemmt?"
,,Nein Sie sind das erste!"
,,Sag, mal Franz, was ist eigentlich erotisch?"
,,Erotisch ist: wenn man eine Frau ganz zärtlich mit einer Feder streichelt."
,,Aha, - und was ist dann pervers?"
,, Naja, - Wenn das Huhn noch dran hängt . . .!"
Unterhalten sich zwei Männer:
,,Ich baue für meine Frau einen Stuhl."
,,Und?"
,,Bis auf die Elektrik bin ich fertig!"
,,Die beste Note im Zeugnis ihres Sohnes ist ein 'Zweier in Singen' ".
Fassungslos betrachtet der Vater das Zeugnis und meint:
,,Das du bei so vielen Fünfern überhaupt noch singen kannst!"
Meint der Personalchef bedauernd:
,,Wir können Sie nicht einstellen. Leider haben wir keine Arbeit für Sie."
Darauf meint der Bewerber:
,,Och . . .das würde mir eigentlich nichts ausmachen."
Schmidt geht auf Krücken. ,,Was ist dir denn passiert?" fragt der Kollege.
,,Autounfall."
,,Das ist ja schrecklich.Mußt du jetzt immer auf Krücken gehen?"
,,Weiß nicht. Mein Arzt sagt nein, - mein Anwalt ja . . ." [noch mehr?]
Bei uns dürfen Männer nur 'eine' Frau heiraten. Das nennt man Monotonie.
(Frustrierend, wenn schon die Zweitklässler so denken. . .)
Bei uns hat jeder ein eigenes Zimmer.
Nur Papi nichtder muss immer bei Mami schlafen.
(Was für ein Schicksal!)
Die Fische legen Leichen ab, um sich zu vermehren.
(Wieviele Leichen mögen wohl in einem See liegen?)
Eintrag ins GÄSTEBUCH?
Männer können keine Männer heiraten, weil dann keiner das Brautkleid anziehen kann.
(wie schade aber auch *hach*)
Eine Lebensversicherung ist das Geld das man bekommt, wenn man einen tödlichen Unfall überlebt.
(Stimmt genau! Und diese Leute Leben dann meist unter einem anderen Namen in Brasilien
oder so!?)
Am Wochenende ist Papa Sieger bei der Kaninchenschau geworden.
(Was für ein toller Papa!)
Meine Eltern kaufen nur das graue Klopapier, weil das schon einmal benutzt wurde und gut für die Umwelt ist.
(Wie schmackhaft!)
Eigentlich ist das adoptieren besser.Da können sich die Eltern ihre Kinder aussuchen und müssen nicht nehmen, was sie bekommen.
(Bei Haustieren geht das schließlich auch.)
,,Adam und Eva lebten in Paris"
(Das ist ja auch sehr, sehr schön!)
,,Unter der Woche wohnt Gott im Himmel. Nur Sonntag kommt er in die Kirche."
(Aber immer diese Qual der Wahl bei den vielen Kirchen...)
,,DieNordhalbkugel dreht sich entgegengesetzt zur Südhalbkugel."
(Das muss am Äquator echt witzig aussehen...)
Wenn man kranke Kühe isst, kriegt man ISDN.
(Und was muss man essen,um endlich DSL zu bekommen?)
Ich bin zwar nicht getauft, dafür aber geimpft.
(Das soll ja auch viel besser helfen. )
Nachdem die Menschen aufgehört haben, Affen zu sein, wurden sie Ägypter.
(DAS,- ... wusste ich noch nicht!)
In Leipzig haben viele Komponisten und Künstler gewürgt.
(Naja,- so hässlich ist Leipzig auch wieder nicht.)
Der Zug hielt mit kreischenden Bremsen und die Fahrgäste entleerten sich auf den Bahnsteig. (War sicher schon allerhöchste Eisenbahn...)
Alle Welt horchte auf, als Luther 1517
seine 95 Prothesen an die Schlosskirche zu Wittenberg schlug.
(DAS. . ., - glaub' ich allerdings auch ...)
Graf Zeppelin war der erste, der nach verschiedenen Richtungen schiffte.
(Nur keinen Neid!)
In Lappland wohnen 2 Sorten von Menschen.
Die reichen Lappen fahren im Renntiergespann, die armen Lappen gehen zu Fuß. Daher der Name Fußlappen.
Auch wohnen dort die Menschen sehr dicht zusammen.
Daher das Sprichwort: Es läppert sich zusammen.
Der Frühling ist der erste der 4 Jahreszeiten.
Im Frühjahr legen die Hühner Eier und die Bauern Kartoffeln.
(igiitt, nie wieder Erdäpfel!)
Vom Onkel wurde das Schwein in die Scheune gebracht
und dort kurzerhand mit dem Großvater geschlachtet.
(Naja, wenn er schon gerade dabei ist...)
Vor 8 Tagen setzte sich meinem Vater ein zahmer Distelfink auf den Kopf.
Dieser befand sich gerade auf dem Weg zur Arbeitsstelle.
(Aber es gibt immer noch 4,8 Mio. arbeitslose Distelfinken.)
Als unser Hund nachts zu bellen anfing, ging meine Mutter hinaus und stillte ihn.
Die Nachbarn hätten sich sonst aufgeregt.
(Ich glaub, jetzt haben die sich erst recht aufgeregt.)
Vor 14 Tagen gab es im Gasthof meiner Tante eine Schlägerei wegen einer Kellnerin, die sich auf der Straße fortpflanzte.
(Das tut man ja auch nicht!)
Meine Tante hatte so starke Gelenkschmerzen, dass sie die Arme kaum über den Kopf heben konnte. Mit den Beinen ging es ihr ebenso.
(OK, dann muss ich wohl auch Gelenkschmerzen haben...)
Vorigen Sonntag kam mein Vater sehr spät nach Haus. Er hatte sich im Stadtpark vergangen.
(Solche Aussagen könnten unter Umständen zu Problemen führen.)
Die Eiskunstläuferin drehte ihre Pirouetten, dabei hob sie ihr Röckchen im eigenen Wind.
(Oha, aufgefallen...)
Die Menschen wurden früher nicht so alt, obwohl sie weniger Verkehr hatten.
(Oh. So gesehen werde ich wohl überhaupt nicht alt...)
Ein Kreis ist ein rundes Quadrat
(So kann man das natürlich auch sehen.)
Die Erde dreht sich 365 Tage lang jedes Jahr. Alle vier Jahre braucht sie dazu einen Tag länger, und das ausgerechnet immer im Februar. Warum weis ich nicht. Vielleicht weil es im Februar immer so klalt ist und es deswegen ein bisschen schwerer geht.
Meine Schwester ist sehr krank.
Sie nimmt jeden Tag eine Pille.
Aber sie tut das heimlich, damit sich meine Eltern keine Sorgen machen.
Eines der nützlichsten Tiere ist das Schwein. Von ihm kann man alles verwenden, das Fleisch von vorn bis hinten, die Haut für Leder, die Borsten für Bürsten und den Namen als Schimpfwort.
Patient:
,,Herr Doktor, ich habe das Gefühl, dass mich keiner ernst nimmt."
Doktor:
,,Sie scherzen. - Der nächste bitte!!"
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X
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Schild in der Unterführung:
,,Auf der Rolltreppe müssen Hunde getragen werden."
Verwunderter Passant:
,,Ja, und woher bekomme ich jetzt so schnell einen Hund?"
Zwei Mäuse sehen eine Fledermaus.
Sagt die eine zur anderen:
,,Wenn ich einmal groß bin, möchte ich auch Pilot werden."
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,,Mein Papa ist durch mich Millionär geworden",
gibt der großspurige Herbert an.
,,Ja toll, - und was war er vorher?"
,,Multimillionär."
Opa geht mit seinem Enkel im Wald spazieren.
,,Opa, was sind das für Beeren?" fragt der Kleine.
,,Schwarzbeeren." Warum sind sie dann rot?"
,,Weil sie noch grün sind!"
Die Mutter fragt ihren Sohn Christian:
,,Wie viele Aufgaben hast du denn bei deinem Mathematiktest gehabt?",,Zehn."
,,Und wie viele davon waren falsch?"
,,Nur eine", murmelt Christian vor sich hin.
,,Das ist ja toll, ich gratuliere dir! Und die anderen?"
,,Zu denen bin ich nicht mehr gekommen."
Der Urlauber fragt den kleinen Franz am Ufer:
,,Kann man hier auf dem See auch Wasserski laufen?Der kleine Franz neigt den Kopf und meint nachdenklich:,,Ich denke, der See ist nicht steil genug." Darauf der Urlauber erregt: ,,Sind wohl alles Deppen hier- was?!!
Darauf der Kleine:,,Keine Sorge - Nach dem Urlaub fahren doch alle wieder heim.
"Tante Maria, ich möchte mich für das schöne Spielzeug bedanken, dass du mir zu Weihnachten geschenkt hast!"
,,Aber Kind, das ist doch nicht der Rede wert."
"Dass finde ich auch, aber Papa meint, ich soll mich trotzdem bedanken."
Anni hat die kranke Lehrerin besucht. Draußen warten die Klassenkameraden und wollten wissen, wie es der Lehrerin geht. ,,Es gibt keine Hoffnung mehr", sagt Anni betrübt,"sie kommt morgen wieder in die Schule".
Frauen & Schuhe
Kommt eine Frau in einen Schuhladen und sagt zum Verkäufer: ,,Ich hätte gerne neue Hausschuhe, rote, nicht direkt rot, sondern bordeaux-rot. Mit vorne Bommeln und hinten einer Naht." Sagt der Schuhverkäufer: ,,Nächste Woche sind sie da!" Eine Woche später kommt die Frau wieder. Der Schuhverkäufer: ,,Ihre Hausschuhe sind da! Vorne Bommeln, hinten eine Naht." Sagt die Frau zu ihm: ,,Das ist jetzt aber dumm. Mein Mann hat mir einen neuen Bademantel geschenkt. Grün, nicht direkt grün, sondern mintgrün und dazu kann ich dann auch nur mintgrüne Hausschuhe anziehen ...vorne Bommeln, hinten eine Naht." Schuhverkäufer: ,,In 8 Tagen sind sie da!" 8 Tage später.- Schuhverkäufer: ,,Ihre Hausschuhe sind da!"
Frau: ,,Das ist jetzt aber richtig dumm gelaufen. Mein Mann hat unser Wohnzimmer gestrichen, blau, nicht direkt blau, sondern himmelblau, und dazu kann ich auch nur himmelblaue Hausschuhe anziehen, vorne Bommeln und hinten eine Naht!"
Da sagt der Schuhverkäufer ganz cool: ,,Wissen Sie was? Sie können mich jetzt mal am Arsch lecken..., nicht direkt am Arsch, sondern erst vorne an den Bommeln und dann hinten an der Naht!" [ARCHIV]
Eine Blondine schlendert am Schaufenster einer Zoohandlung vorbei und entdeckt dort ein Schild: "Sex-Frösche für nur 20 Euro". Neugierig geworden tritt sie ein und bleibt vor einer Glasvitrine stehen, an der ein Plakat hängt: "Sex-Frösche nur 20 Euro mit Geld-zurück-Garantie und Gebrauchsanleitung". Die Blondine überzeugt sich links und rechts, dass niemand zusieht und flüstert dann dem Verkäufer zu, dass sie einen kaufen will. Der Verkäufer packt einen Frosch vorsichtig ein und sagt: ,,Befolgen Sie einfach die Anleitung."
Die Blondine schnappt die Kiste und läuft schnurstracks nach Hause. Dort angekommen holt sie die Gebrauchsanleitung heraus und liest:
-
1) Duschen Sie.
-
2) Besprühen Sie sich mit wohlriechendem Parfum.
-
3) Ziehen Sie Ihre schönste Reizwäsche an.
-
4) Begeben Sie sich ins Bett und legen Sie den Frosch zwischen Ihre Beine.
Die Blondine befolgt alles und setzt zuletzt den Frosch an die besagte Stelle. Aber zu ihrer Überraschung passiert gar nichts.
Verärgert liest sie die Gebrauchsanleitung nochmals und entdeckt am unteren Ende ganz kleingedruckt den Hinweis: "Falls Sie Probleme oder Fragen haben, rufen Sie bitte sofort in der Zoohandlung an ... " Die Blondine ruft dort an und der Verkäufer sagt, dass er heute bereits mehrere Beschwerden hatte, das Problem kennt und in fünf Minuten bei ihr sein wird.
Kurz darauf steht der Verkäufer bei ihr in der Wohnung, lässt sich den Hergang erzählen, bittet die Frau sich wieder hinzulegen, nimmt vorsichtig den Frosch, schaut ihm tief in die Augen und sagt mit ernster und drohender Stimme:
,,Hör gut zu Freundchen. Noch ein einziges Mal zeige ich Dir, wie es geht ......."
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Die Kärntner tragen auch heute noch, zumindest bei festlichenGelegenheiten, die Tracht. Sie ist in den verschiedenen Landesteilen im einzellnen unterschiedlich, doch lassen sich allgemeine Merkmale festmachen: die Männer tragen braune Lodenanzüge mit grünen Aufschlägen und grünen Biesen an der Hosennaht. Hinzu kommen prächtige, häufig aus Samt gefertigte Westen und bunte Seidenkrawatten. Dies stellt den typischen "Kärntner"-Anzug dar.Die Frauen bevorzugen Dirndl. Zu den schönsten Beispielen gehört die Gailtaler Tracht mit kurzen plissisierten, schwingenden Röcken, weißen Zipfelstrümpfen und roten Bändern. Es ist ein festliches Bild, wenn sich Männer und Frauen in ihrer Tracht zu Volksliedern und Volkstänzen zusammenfinden.
Volkstanzen in Tracht
+++ ende +++
,,So, Oliver", meint der Automechaniker zu seinem Lehrling, ,,und jetzt üben wir noch das entsetzte Kopfschütteln beim öffnen der Motorhaube."
Unter den Bräuchen, die sich über Jahrhunderte erhalten haben, ist das "Sternsingen" in den Nächten zwischen Neujahr und dem Dreikönigstag am bekanntesten. Als Heilige Könige verkleidete Sänger ziehen um Haus und Hof, um sie für ein weiteres Jahr zu weihen.
Am Agathentag (5.Februar) wird im Jauntal das "Striezelwerfen" veranstaltet. Dabei werden kleine Roggenbrote in die wartende Menge geworfen, die möglichst viele, von den wunderbare Wirkungen verheißende, Agathenstriezeln zu erhaschen sucht.
"Vier-Berge-Lauf": Am Dreinagel-Freitag, dem zweiten Freitag nach Ostern, findet eine ungewöhnliche Wallfahrt über vier Berge rund um St.Veit/Glan statt. Die Wallfahrer beginnen um Mitternacht am Magdalensberg und müssen vor dem nächsten Sonnenuntergang die rund 50 km Wegstrecke zum Lorenziberg zurückgelegt haben.
Zu Pfingsten findet in Weitensfeld das "Kranzlreiten" statt.(Wettlauf und Wettreiten zur steinernen Brunnenjungfrau), beim "Kufenstechen" in Feistritz im Gailtal müssen junge Burschen auf ungesattelten Pferden im Vorbeireiten ein, auf einer Stange befestigtes, Holzfass herunterschlagen.
Am Sonntag nach Pfingsten werden alle drei Jahre in Hüttenberg der "Reiftanz" der Bergknappen durchgeführt. Dieses sehenswerte, berühmte "Laubhüttenfest" vermittelt einen Blick in die oft rätselhaften Bräuche der Bergleute.
In Mittelkärnten ziehen zum Kirchweihfest,(Namenstag des jeweiligen Kirchenschutzpatrons) die "Zeche-Burschen" von Haus zu Haus und tragen dort im kurzen Spott-Reimgesang die mehr oder weniger lobenswerten Ereignisse der vergangenen Zeit den Bewohnern des Hauses vor. Die dann dafür erhaltene Entlohnung (verbunden mit kleiner Zeche), meist in Form von Geldspenden, wird in der Folge für die Allgemeinheit verwendet.
Ein Rabe beobachtet, wie eine Schnecke einen Kirschbaum hinaufkriecht.
Was machst du den mitten im Winter auf dem Kirschbaum? möchte er wissen.
Ich will Kirschen essen, antwortete die Schnecke.
Aber jetzt gibt es doch gar keine Kirschen!
Bis ich oben bin schon!
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Der Physiklerhrer möchte seinen Schülern erklären, wie ein Magnet funktioniert.
Zuerst will er aber wissen, ob sie das Wort überhaupt kennen.
"Was fängt mit 'M' an und hebt Gegenstrände auf?" fragt er.
Wie aus der Pistole geschossen tönt es aus der letzten Reihe: "Mama!" ...
,,Chef, Sie haben mir mehr Gehalt versprochen, wenn Sie mit mir zufrieden sind!"
,,Ja schon, aber wie kann ich mit jemanden zufrieden sein, der mehr Gehalt will?"
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"Woran erkennen Sie einen freundlichenRadfahrer?" "An den Mücken auf denZähnen."
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Der Journalist will vom Tenor wissen:
"Stimmt es eigentlich dass Opernsänger so eingebildet sind?"
"O ja", gibt der zur Antwort, "Ich kenne mindestens zehn, die glauben, besser zu singen als ich."
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Der Lehrer:
"Wir wollen einmal Worte suchen, die von anderen Wörtern abgeleitet sind. Wer weiß ein Beispiel?"
Irmi meldet sich: "Das Regenwasser!"
Der Lehrer fragt:
"Wieso, wovon ist das abgeleitet?" -"Von der Dachrinne!"
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Der Fernfahrer meldet seinem Chef am Telefon:
"Boss, der Außenspiegel vom Laster ist kaputt!"
"Na und, dann wechseln Sie ihn einfach aus!"
"Das geht nicht so einfach, der Laster liegt nämlich drauf!"
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Lehrerin:
"Lisa, wie ist das nur möglich?" 14 Fehler auf einer einzigen Seite!"
Schülerin:
"Das liegt daran, dass Sie wie verückt danach suchen!"
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Ein Cowboy
kommt aus den Saloon gestürzt und schreit drohend:
"Wer hat mein Pferd gestohlen? Wenn das Tier nicht innerhalb einer Viertelstunde wieder da ist, passiert das selbe wie damals in Texas!"
Nach einer Viertelstunde geht der Cowboy wieder hinaus und sieht, dass das Pferd wieder da ist. Erleichtert geht er wieder hinein. Da fragt ihn der Barkeeper:
"Was ist denn damals in Texas passiert?"
"Ich mußte zu Fuß nach Hause gehen."
Weitere Witze werden noch gesammelt. Wenn auch Du einen Stubenreinen Witz weißt, dann sende ihn bitte in einem e-Mail und klicke einfach hier Danke!
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Ein Millionär kauft in Schottland ein Schloß.
"Spukt es hier auch nicht?" fragt er zögernd.
"Ach wo", beruhigt der Schloßherr. "Ich wohne schon seit 300 Jahren hier und habe noch nichts bemerkt"
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"Mutti, die Eisenbahn, die ich mir zum Geburtstag gewünscht habe, brauchst du mir nicht mehr schenken!" -
"Warum den nicht mein Kind?"
"Weil ich genau so eine gerade unter deinem Bett gefunden habe!"
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"Ist das auch wirklich der Schädel von Kleopatra?", fragt der Tourist den Antiquitätenhändler."Gewiss", versichert der."Und der kleine da?" "Auch von Kleopatra - als sie noch ein Kind war."
"Warum wollte Ihr Sohn nicht bei der U-Boot-Besatzung bleiben?" -
"Ging nicht, er kann nur bei geöffnetm Fenster schlafen".
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" Mein Hund ist toll!" der bringt mir jeden Morgen die Zeitung." "Aber das tun doch viele Hunde!""Ja , aber ich habe gar keine Zeitung abonniert!"
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Der Mann zu seiner Frau: ,,Ist dir schon aufgefallen: Sie unansehnlichsten Männer haben die hübschesten Frauen!" Sie: ,,Du Schmeichler."
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In einemFischgeschäft: Ein Mann verlangt einen Karpfen und fügt hinzu:,,Bitte einpacken und dann werfen Sie ihn bitte mir zu." ,,Wieso soll ich ihn werfen?" erkundigt sich der Verkäufer. ,,Damit ich zu Hause sagen kann, ich habe ihn gefangen!"
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,,Seit Erich zum Geburtstag Wasserschi bekommen hat ist er mit den Nerven völlig fertig!" ,,Wieso denn das?" ,,Naja, seit drei Wochen sucht er verzweifelt einen abschüssigen See!"
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Fritzchen kommt von der Schule nach Hause und ruft stolz: ,,Mami, Mami, ich habe mich heute als Einziger in der Klasse gemeldet!" ,,Fein, auf welche Frage denn?" ,,Wer hat in der Direktion die Scheibe eingeschlagen?
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Verkehrskontrolle: Der Fahrer hat keine Papiere. Fragt der Polizist: ,,Wie heißen Sie?" ,,Franz Klammer." ,,Sie halten mich wohl für blöd! Ihren richtigen Namen bitte!" ,,Sigmund Freud." ,,Na also, geht doch! Dass man immer erst drohen muss..."
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Der Lehrer fragt Basti: ,,Nenne mir drei Tiere, die in Afrika vorkommen." Basti antwortet: ,,Ein Krokodil und zwei Elefanten."
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Völlig aufgelöst fragt der Bankkunde seinen Anlageberater: ,,Ist mein Geld wirklich verschwunden?" ,,Nein, nein, antwortet der, ,,es gehört jetzt nur jemand anderen!"
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Ein 15-Jähriger fährt mit dem Auto in die Stadt. Ein Polizist hält ihn an und fragt: ,,Kann ich Ihren Führerschein sehen?" ,,Wieso?" fragt der Bursche, ,,ich denke, den bekommt man erst mit 18!"
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Q
Quitte - Aroma Frucht auch: Gesundheitsapostel genannt
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Es war einmal in einem Land, weit weg, eine wunderschöne, unabhängige, selbstbewusste Prinzessin. Eines Tages betrachtete sie einen Frosch in einem Biotop in ihrer Ökowiese unweit ihres Schlosses. Da sprang der Frosch in ihren Schoß und sagte: ,,Elegante Lady, einstmals war ich ein hübscher Prinz- bis mich eines Tages eine böse Hexe verzauberte und mit diesem Fluch belegt hat. Ein Kuss von dir und ich werde wieder der schmucke junge Prinz, der ich einmal war.
Dann, Süße, können wir heiraten, und einen Haushalt im Schloss meiner Mutter führen, wo Du meine Mahlzeiten bereitest, meine Wäsche wäscht und bügelst, meine Kinder gebärst und groß ziehst und damit glücklich bist bis an das Ende deiner Tage."
An diesem Abend saß die Prinzessin leise lächelnd vor einem Glas Chardonnay und schmackhaften Froschschenkeln in einer leichten Zwiebel-Weißwein-Soße !!!
Recht hat 'se - hihi - !!
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